Erlass-des-Papstes-Motu-Proprio

Der Papst hat uneingeschränkte Macht. Viele von Euch werden es nicht wissen, aber einer der mächtigsten Männer auf dieser Erde ist der Papst. Wie die ganzen Machtverhältnisse zusammenhängen habe ich in meinem neuen Buch (Ab Herbst/Winter 2013 erhältlich) ein wenig erläutert. Heute geht es um einen Erlaß von Papst Franziskus, der zum 01.09.2013, also heute in kraft tritt. Bereits am 11.07. wurde dieser Erlaß vom Papst unterzeichnet, doch unsere Medien schweigen zu diesem Thema, dabei ist dieser Erlaß sehr bedeutend!

Was bedeutet Motu Proprio?

Ein Motu proprio (auch Motuproprio, Plural Motuproprios; von lateinisch motu proprio „aus eigenem Beweggrund“, „selbst veranlaßt“) ist ein Apostolisches Schreiben des Papstes der katholischen Kirche, das ohne förmliches Ansuchen anderer ergangen ist und vom Papst persönlich und nicht von einem seiner Kardinäle, Amtsorganen oder anderen Beratern entschieden wurde.

Das sind ganz wichtige Punkte, denn dieser Erlaß stammt vom Papst und wurde nicht in einer Abstimmung genehmigt bzw. beschlossen, wie es üblicherweise in Demokratien gemacht wird. Dieser Erlaß stammt einzig und allein von Papst Franziskus.

Der Erlaß betrifft alle unter der römischen Kurie gegründeten Entitäten, das ist die Mehrheit aller Staaten dieser Welt – insbesondere aber auch die USA.

Aufhebung der Immunität aller Richter
Aufhebung der Immunität aller Staatsanwälte
Aufhebung der Immunität aller Rechtsanwälte
Aufhebung der Immunität aller Regierungsbeamten
– – – –

Immunität fürs Strafrecht schützt also ab 01.09.2013 diese Personengruppen NICHT MEHR – einzig ihre Integrität, Liebe zur Wahrheitsfindung und Gerechtigkeit, bewahrt diese Personengruppen vor Anklage und Verfolgung!!!

Der Erlaß des Papstes Franziskus, der erst das erste Jahr im Amt ist, wird vehement von den Medien ignoriert, obwohl er von großer Bedeutung ist.

Es stellt sich nun die Frage, ob die zahlreiche Rücktritte zum 01.09. von Personen in hohen Positionen aufgrund dieses Erlasses vollzogen werden.

Ben Bernanke verkündete seinen Rücktritt per 1. September 2013, einer der Federal Reserve Gouverneure tritt zurück per 1. September 2013, Janet Napolitano [Homeland Security] tritt zurück per 1. September 2013 und jetzt auch noch Josef Ackermann!

Schon merkwürdig, oder?

— DANK an Franziskus für diese notwendige, längst überfällige, Strafrechtsverschärfung!

Hier der Link zum besagten Erlaß:

http://www.vatican.va/holy_father/francesco/motu_proprio/documents/papa-francesco-motu-proprio_20130711_organi-giudiziari_en.html

Übersetzung:

APOSTOLISCHES SCHREIBEN
IN FORM EINES MOTU PROPRIO

SEINER HEILIGKEIT
PAPST FRANZISKUS

ÜBER DIE GERICHTSBARKEIT DER RECHTSORGANE DES STAATES DER VATIKANSTADT
IM BEREICH DES STRAFRECHTS

In der heutigen Zeit ist das Gemeinwohl zunehmend durch staatenübergreifende und organisierte Verbrechen bedroht, ebenso durch die unangemessene Handhabung des Marktes und der Wirtschaft, sowie durch den Terrorismus.

Es ist daher notwendig, daß die internationale Gemeinschaft angemessene rechtliche Instrumente, zur Verhinderung und Bekämpfung von Straftaten, durch die Förderung der internationalen, justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen, einrichten.

Bei der Ratifizierung zahlreicher internationaler Übereinkommen in diesen Bereichen, hat der Heilige Stuhl, auch im Namen und Auftrag des Staates der Vatikanstadt gehandelt, sowie stets betont, daß diese Vereinbarungen Mittel zur effektiven Bekämpfung und Verhinderung der kriminellen Aktivitäten sind, welche die Menschenwürde, das Gemeinwohl und den Frieden bedrohen.

Im Hinblick auf die Erneuerung des Apostolischen Stuhls und diesen, um eine solche Zusammenarbeit zu stärken, ordne ich durch das vorliegende Apostolische Schreiben in Form eines »Motu Proprio«* an:

1. Die zuständigen Justizbehörden des Staates der Vatikanstadt üben Strafgerichtsbarkeit auch über:

a) Verbrechen gegen die Sicherheit, welche gegen die grundlegenden Interessen oder das Erbe des Heiligen Stuhls gerichtet sind;

b) Straftaten, im Bezug auf:

– Das Gesetz des Staates der Vatikanstadt Nr. VIII, vom 11. Juli 2013, mit ergänzenden Normen in Strafsachen;

– Das Gesetz des Staates der Vatikanstadt Nr. IX vom 11. Juli 2013, enthaltenden Änderungen des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung;

so solche Verbrechen, von in Absatz 3 (unten) genannten Personen, bei der Ausübung ihrer Aufgabenpflicht verübt werden;

c) jede andere Straftat, deren Bekämpfung von einem internationalen Abkommen verlangt wird, das vom Heiligen Stuhl unterzeichnet wurde, wenn der Täter sich im Staat der Vatikanstadt befindet und nicht ins Ausland ausgeliefert wurde.

2. Die unter Punkt 1 erwähnten Straftaten werden nach der Gesetzgebung abgeurteilt, die zu der Zeit, in der sie verübt wurden, im Staat der Vatikanstadt gültig war, vorbehaltlich der allgemeinen Prinzipien der Rechtsordnung in Bezug auf die zeitliche Anwendung der Strafgesetze.

3. Im Rahmen des Vatikanischen Strafgesetzes werden den »öffentlichen Amtsträgern« gleichgestellt:

a) die Mitglieder, Beamten und Mitarbeiter der verschiedenen Einrichtungen der Römischen Kurie sowie der mit ihr verbundenen Institutionen;

b) die Päpstlichen Gesandten und die diplomatischen Mitarbeiter des Heiligen Stuhls;

c) Personen, die vertretende, verwaltende oder leitende Funktionen bekleiden, sowie jene, die – auch »de facto« – unmittelbar vom Heiligen Stuhl abhängige Körperschaften verwalten und kontrollieren und die im Verzeichnis der kirchlichen Rechtspersonen eingetragen sind, das im Gouvernatorat des Staates der Vatikanstadt geführt wird;

d) jede weitere Person, die einen administrativen oder juristischen Auftrag am Heiligen Stuhl besitzt, sei es ständig oder vorübergehend, entlohnt oder unentgeltlich, auf jedweder Ebene der Hierarchie.

4. Die unter Punkt 1 erwähnte Gerichtsbarkeit schließt auch die administrative Verantwortung der Rechtspersonen ein, die sich aus einer Straftat herleitet, wie es von den Gesetzen des Staates der Vatikanstadt geregelt wird.

5. Falls in anderen Staaten in derselben Sache vorgegangen wird, kommen die im Staat der Vatikanstadt gültigen Normen über die konkurrierende Gerichtsbarkeit zur Anwendung.

6. Art. 23 des Gesetzes Nr. CXIX vom 21. November 1987, durch das die Gerichtsordnung des Staates der Vatikanstadt verabschiedet wurde, bleibt weiterhin gültig.

Dies beschließe und bestimme ich ungeachtet jeder anderen gegenteiligen Anordnung. Ich bestimme, daß das vorliegende Apostolische Schreiben in Form eines »Motu Proprio« durch die Veröffentlichung im Osservatore Romano promulgiert werde und am 1. September 2013 in Kraft trete.

Gegeben zu Rom, aus dem Apostolischen Palast, am 11. Juli 2013, im ersten Jahr meines Pontifikats.

Offizielles direkt aus dem Vatikan:

http://www.radiovaticana.va/tedesco/tedarchi/2013/Juli13/ted11.07.13.htm

Was wird nun passieren? Wer noch nicht glauben sollte, das der Papst uneingeschränkte Macht auf diesem Planten hat, sollte mal versuchen herauszufinden, wem England und die englischen Kolonialgebiete gehören.

Ein ganz spannendes Thema, wirklich! Was uns zukünftig allerdings erwarten wird, kann ich leider auch nicht sagen. Der Erlaß scheint ein Schritt in die richtig Richtung zu sein, doch bisher war der Papst bzw. waren die Personen im Papst-Amt eigentlich keine Menschenfreunde. Warum kommt er ausgerechnet jetzt auf uns zu? Oder ist das alles nur ein Trick?
Nichts geschieht ohne Grund, ich denke wir werden es bald erfahren.

Zugesendet am 01.09.2013 von: schmerzhaftewahrheit@hotmail.de unter dem Titel „AufGEklärt Teil 189 Motu Proprio“

Weitere Links zum Thema:
http://lupocattivoblog.com/2013/08/09/papst-erlass-wird-immer-noch-von-den-medien-ignoriert/

http://wissenschaft3000.wordpress.com/2013/07/28/franziskus-in-mutu-proprio-papst-erlass-vom-11-7-2013-andert-das-strafrecht/

http://julius-hensel.com/2013/08/vatikanstaat-franziskus-hebt-immunitaeten-auf-medien-schweigen/

http://www.spiegel.de/panorama/papst-franziskus-staerkt-strafrecht-des-vatikans-a-910659.html

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2 Gedanken zu „Erlass-des-Papstes-Motu-Proprio

  1. Pingback: TREĆI DIO-POREZ NA NEKRETNINE, ŠTO JE TO ??? / IZLAZ IZ ZAČARANOG KRUGA / POST by DAMIR | Hrvatska paralela

  2. Jac Wilfried Wilhelm Koch kommentierte: https://lupocattivoblog.com/2015/02/20/das-volkerrechtliche-subjekt-das-deutsche-reich-oder-die-unaufloslichen-rechte-der-deutschen/#comment-493240
    „Noch etwas wichtiges vergessen zum Status „Jetzt“. Die Obrigkeit hat die „Erde“ über den öffentlichen Papst-Erlass zum 7/2013 gültig zum 9/2013 aufgegeben. D.h. ab da an sind „Alle“ auf sich selbst gestellt, nix ist mehr gültig. Aber irgendwie hält sich das System noch: Frage: Wie lange noch?“

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