Wir können auch anders… – yes we can: Zum Wohle! (Ps 1,1.2; offener Brief)

——– Original-Nachricht ——–

Betreff: Wir können auch anders… – yes, we can: Zum Wohle! (Ps 1,1.2; offener Brief)
Datum: Sat, 11 Oct 2014 09:16:38 +0200
Von: Friedrich Röck <Friedrich.Roeck@t-online.de>

Glitzerstern

Warum wohl ist uns die Welt so verloren, so krank?

Weil das Kreuz den Stern vergewaltigt.

Wie lange noch?

Bruder, laß den Kopf nicht hängen, kannst ja nicht die Sterne sehn!

(Jürgen Brand; aus einem DDR-Lied, meinem Kind-Sein)

Das Kind ist nicht nur „politisch korrekt“.

Das Sein ist nicht nur paradox oder orthodox.

Das Leben ist nicht nur waagerecht oder senkrecht.

Es pulsiert und funkelt, wie die Sterne!

Die Würde des Menschen sei unantastbar (Art.1 Abs.1 GG)?

Du brauchst das Kreuz nicht zu tragen, o Mensch! (Jes 57,21; Ps 1)

Denn du bist ein Homo sapiens, ein weises Wesen, ein – Stern. (Phil 3,20)

* * * * * * *

Du kämpfst für das, woran du glaubst? Dann bist du nur ein blinder Krieger.

Wo bleibt denn das, was leben will? Wo bleibt der Friede-Fürst

und seine Schar (Jes 9,1.5; Mt 5,9; 6,10)?

Der Kapitalismus Gottes??

(so wortwörtlich ein Pfaffe beim Erntedankfest in Lübeck)

Spricht der Ossi zum Wessi über die Kirche: „Das Kreuz, gewiß, es täuscht.

Täusche dich nicht, mein Lieber, auf daß du nicht ent-täuscht werdest!“

(Apg 17,24; Mt 7,15.16.21-23; 6,24; Jh 16,12.13; Offb 21,22)

* * * * * * *

Heiliger Schein oder heiles Sein?

Wahres Leben, wahre Menschen, wahre Christen?

Leiden und sterben in der Scheidung von Geist (Kirche?)

und Welt (Staat?) oder freudiges Leben im Reiche des Einen (Mt 6,10)?

ES ist und sei – sonst nichts!

(2Mo 20,2-4; Eph 5,8.9)

Friede sei mit euch, Salem aleikum, Schalom (Lk 2,14):

Macht und Gemeinsinn sind und seien eins – im Kleinen wie im Großen!

Dem Einen (dem Wahren, dem Guten, dem Schönen) die Ehre – den Segen der Welt!

HAG-ALL

* * * * * * *

Weises

Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen, noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben. Sie hat nur zu erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert. (Friedrich der Große)

 

Aufklärung? Wo klar der Verstand und der Wille rein, da eins der Sinn!

 

Himmel und Kosmos sind eins. Und himmlisch, herrlich ist es, wo der Mensch zu seinem eigenen Kosmos, zum Wahren, zum Gesetz des Lebens zurückfindet. Das Priestertum nach der Ordnung Melchisedeks? Es ist ohne levitisches Geschlechtsregister, Priester-König in Einem und versteht es, die Gerechtigkeit und den Frieden zu leben. Benedictus qui venit in nomine Domini: Geistliche und weltliche Subordination, Priester und König sind im wahren Menschen überwunden. Denn dieser ist mit sich wie mit allem eins, wahr’ Mensch und wahrer Gott. (Melchisedek, Christus, die Goldene Regel – der Rat des Weisen, der Ein-Sicht, der Natur wie der Vernunft; s.a. Hebr 5,5.6)

 

Glückselig, wer seine Vorurteile überwindet und seine Träume bewahrt! Denn siehe, das Wahre befreit, und des wahren Menschen Last ist also leicht. … Das Sein ist – un-mittelbar (!), und braucht also nicht erst ver-mittelt, wert-geschöpft, ex-sistenzgegründet, schein-geheiligt zu werden. … Die Natur bewege den Menschen – nicht der Mensch die Natur! … Und nicht zu schaden oder zu strafen, sondern um zu retten, ist der Logos da. (Quellen beim Verfasser)

 

Das kosmische Gesetz

 

ein zeitloser Rat für das Hier und Jetzt vom ewigen Kinde des Einen

(i.A. Friedrich Röck, Anschrift: Dr.med.F.Röck, Lobedanzgang 15, D-19053 Schwerin)

 

Einsicht

 

Einmal aus der Bahn geraten,

peinigt dich der Leiden Hort,

bis du wandelst dich ins Weise

und erkennst: dir ist kein Ort.

 

Einmal in die Zeit geworfen,

mußt du altern, armer Wicht,

bis du läßt das Maß der Stunden

und erkennst: sie gibt es nicht.

 

Einmal deiner Seele fremd,

plagt dich die Vergänglichkeit,

die dir Raum und Zeit bescheren,

fern des Sinns für Ewigkeit.

 

Das Gesetz, nach Heil zu streben,

ist dir in das Herz gelegt.

Willst du, Mensch, nun freudig leben?

Folge dem, was dort sich regt!

 

Schaue, fühle deine Seele,

höre, Herz, die Mitte dein,

und der wüsten Welt Krakeele

wird dir nicht Versuchung sein.

 

Dank’ der Liebe, die das Leben

wunderbar zusammenhält

und mit jeder ihrer Regung

uns beglückt und heilt die Welt!

 

Ehre sie! und dir ist Wonne.

Diene ihr! und du bist frei.

Glüht in dir des Ew’gen Sonne,

blüht dir ewig auch der Mai.

* * * * * * *

Kerndeutsches

Üb’ immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab! (stündliches Glockenspiel der Potsdamer Garnisonskirche seit der Preußen Könige Zeiten, Geistesgut Preußens wie das „suum quique“, von Ludwig Christoph Heinrich Hölty)

 

Synkretisten aber suchen das Zeitliche und sind weder Gott noch den Menschen treu.

Wenn der Pöbel aller Sorte tanzet um die goldnen Kälber, halte fest: Du hast

vom Leben doch am Ende nur dich selber. (Paul Gerhardt, Theodor Storm)

 

Und das Böse gerecht richtet des Lebendigen Zorn. (5Mo 32,35)

 

Toleranz des Bösen oder Rö 12,21? Hölle oder Himmel? Tod oder Leben?

 

Im deutschen Wesen ist Christ zu Gast, drum ist es dem Antichristen verhaßt (Dietrich Eckart):

 

Halt! Wo laufst du hin? Der Himmel ist in dir (1Jh 4,4).

Suchst du Gott anderswo, fehlst du ihn für und für.

Ist deine Seele Magd und wie Maria rein,

so muß sie augenblicks

von Gotte schwanger sein. (Angelus Silesius)

 

Das Gültige ist leise,

Das Laute: Tand und Rausch.

Flüstern ist Gottes Weise,

Drum Seele: schweig und lausch!

 

Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig glühend Herz? Kein Mensch der Welt übertrifft die Germanen an Treue. (Johann Wolfgang von Goethe, Tacitus, Jes 42,1-3)

Treue sei dein Adligsein, Treue dein Untadligsein. Treue laß dich aufrecht stehn und durch tausend Teufel gehn! (Johannes Müller; vgl. Rö 1,18-21)

Hat ein Herz getreue Sinne, wird es nimmer frei von Minne, sei’s zur Wonne, sei’s zur Pein; wahre Minn’ ist Treu allein. (Wolfram von Eschenbach)

Und das Herz Europas ist der Mensch und das Volk, das sich selber treu (Hab 2,13.14.19.20; Lk 24,32; Jer 31,31-34; Jes 32,17.18; Ps 1,1.2):

Das ist nicht des Deutschen Größe, obzusiegen mit dem Schwert. Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun.

Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen.(Friedrich Schiller, Richard Wagner, Emanuel Geibel)

Mensch, werde wesentlich, denn wann die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht. Und was du liebst, in das wirst du verwandelt werden; Gott wirst du, liebst du Gott, und Erde, liebst du Erden. (Angelus Silesius)

Habe den Mut, der Stimme Gottes in dir treu zu sein! Der Herr der Welt will uns wiedererkennen, wie er uns gemeint hat (Christoph Martin Wieland, Joachim Fernau):

Blüh auf, gefrorner Christ, der Mai ist vor der Tür, du bleibest ewig tot, blühst du nicht jetzt und hier. Freund, so du etwas bist, so bleib doch ja nicht stehn, man muß aus einem Licht stets fort ins andre gehn. (Angelus Silesius)

O wie viel holder blüht die Schönheit doch, ist ihr der Schmuck der Treue mitgegeben! (William Shakespeare)

Treulich geführt ziehet dahin, wo euch in Frieden die Liebe bewahr! (Richard Wagner)

* * * * * * *

Die Pille danach

Betreff: Allianz der Zwietracht oder Bund des Einen (Jer 31,31-34)? Die Pflicht des Heilkundigen ist auch die „Pille danach“: Wage es, weise zu sein! (Wahlspruch der Aufklärung und ewiges Gebot des Lebendigen auch 25 Jahre nach der Wende; offener Brief)
Datum: im Oktober 2014 (25 Jahre nach der „Wende“ vom Regen in die Traufe)

Glueck-und-Musik

Wer wäre glücklicher als du, wenn du gewußt, dich in dein Glück zu schicken?

Christian Fürchtegott Gellert, Kalenderblatt vom 29. September 2014, dem Namenstag vom Erzengel Michael [Bezwinger des Teufels; aller Deutschen, d.h. aller Völker* Schutzpatron]

Recht und Freiheit ohne Pflicht und Einheit? Erst der Sinn schenkt uns das Maß des Lebendigen, und das wahrhaft Freie wie Gerechte findet sich erst in ihm (2Mo 23,2; Rö 6,23; Jh 8,32; Ps 1,1.2):

Ohne Eines kein All, ohne Ruhe keine Kraft, ohne Liebe kein Leben, ohne Sinn kein Sein (Ps 1; Spr 9,10 EÜ; 13,14; Sir 6,18-32; Eph 5,8.9).

Wohl-Stand? Wohl-Fahrt! Wagen wir uns heilsam zu bewegen:

Dem Einen (dem Wahren, dem Guten, dem Schönen) die Ehre, den Segen der Welt!

Eine stete Ermunterung der Wendegeprüften wie Leben-Wollenden Mecklenburgs, des Abendlandes und aller Welt zum Humanen durch das Kind des Einen in wie um uns, den ewigen Homo sapiens (Jh 14,6):

Nicht der Glaube, die Vernunft muß Richter sein über alles, was am Menschen ist! Vernunftgebrauch ist wahrer Gottesdienst.

Der Monotheismus der Vernunft stellt die Einheit der Welt her.

Erkühnen wir uns, weise zu sein! (Anselm von Canterbury, Friedrich Schiller)

* „Deutsch“ ist im Gegensatz zu anderen Bezeichnungen dieser Art nicht von einem Volksnamen abgeleitet, sondern heißt einfach nur „Volk“, siehe Herkunftswörterbuch. Und heilsam allein ist das Heile: Mikrokosmos gleich Makrokosmos! Wahr’ Mensch und wahrer Gott sind eins**  (ein deutsches Weihnachtslied).

** Das wahre, geistig reife Wesen (das Beseelte) beherrscht sich selbst und ist sich also selbst genug und treu, glückselig. (vgl. die Seligpreisungen in der Berg-Lehre, Mt 5,3-16, und Eph 5,8.9)

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Ein Gedanke zu „Wir können auch anders… – yes we can: Zum Wohle! (Ps 1,1.2; offener Brief)

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