Weltpostvertrag-Kriegsgefangenenpost-Hinweise

Wir Deutschen hatten nach Kriegsende 1945 mit den Alliierten Streitkräften einen Waffenstillstand vereinbart – aber keinen Friedensvertrag unterzeichnet gehabt. Seitdem war unser Status der von Kriegsgefangenen im Waffenstillstand sowie der Status c.d.m. (capitis deminutio maxima) mit privati regionem (des Vaterlandes beraubt) gewesen.

Um auf diesen Zustand hinweisen zu wollen, hatten immer mehr Deutsche Postsendungen als „Kriegsgefangenpost“ mit dem Hinweis „F.R.G. / BRD – non domestic (nicht innerstaatlich) versendet gehabt. Die Postleitzahlen sollten dabei in eckige Klammern gesetzt werden, damit hatten sie nur informellen Charakter gehabt und weder irgendein Recht noch irgendwelche Vorschriften tangiert.

Mit den Hinweisen

– Prisonnier du courrier de guerre / Kriegsgefangenenpost – gebührenfrei / Convention postale universelle / u. gemäß Art.16 HLKO von 1907
– non domestic w/out F.R.G. = UCC-Federal Republic of Germany (UCC- F.R.G./BRD = US-Kolonie bzw. Land ohne Selbstregierung)

war diese Post wie zu Zeiten des Kriegsrechts als „Kriegsgefangenpost“ deklariert und befördert worden (siehe http://www.transportrecht.de/transportrecht_content/1145517132.pdf – Weltpostvertrag Artikel 7 (3) – Postgebührenfreiheit). Auch gemäß Art.16 HLKO von 1907 war solcherart deklarierte Post von allen Postgebühren befreit gewesen.

Jeder Bürgermeister und Ortsvorsteher sollte solch ein Schreiben mehrfach von besorgten „Bürgern“ (Bundespersonal) bekommen. Ein Bürgermeister war ja für den Bürger/das Personal da. Er sollte REDE und ANTWORT geben können.

Wenn alle Macht vom Volke ausgeht, wie es Artikel 20 Abs.2 des Grundgesetzes beschreibt, fragen Sie sich selbst, was Sie bisher getan gehabt hatten, um sich selbst als Souverän zu ermächtigen und einen Friedensvertrag mit den Alliierten Besatzungsmächten in die Wege zu leiten. Die Treuhandverwaltung Bundesrepublik in Deutschland und deren Geschäftsführung waren dafür nicht der richtige Ansprechpartner gewesen, was 69 Jahre nach Verhaftung der letzten deutschen Selbstregierung am 23.05.1945 dringender denn je von allen Deutschen zu bedenken wäre.

Das Volk hatte nach langem Dornröschenschlaf erkennen gekonnt, daß es wieder der Souverän (lat. Superanus – “über allen stehend”) werden kann, der Inhaber aller Staatsgewalt, alle Macht vom Volk und für das Volk – Schluß mit dem ewigen Selbstbetrug, den juristischen Trickbetrügereien mit arglistiger Täuschung – Einigkeit, Recht und Freiheit.

Alte Verhaltensmuster hatten nicht mehr funktioniert gehabt, sie waren aber aus Aberglauben, Angst oder Gewohnheit beibehalten worden, weil das Bundespersonal ja noch nicht bereit war, Alternativen zu nutzen und sich selbst grundlegend zu ändern. Es hatte an Risikobereitschaft und Mut gefehlt, etwas wirklich Neues zu kreieren und auch zu nutzen. Noch war der Aberglaube stärker gewesen, noch hatte man Angst gehabt, das Alte loszulassen.

Es war die Zeit der Lösungen angebrochen gewesen – im Hier und Jetzt, schön daß wir sie erleben und auch mitgestalten dürfen. Es war die Zeit gekommen gewesen, diese irre Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit nicht weiter zu verdrängen sondern diese mit ganzem Herzen zu stillen. Es war so wichtig, das Leben bewußt zu leben und zu gestalten und sich vom Unbewußten loszulösen. Deshalb auch meine WEB-Seite: Die Lösung ist die Loslösung (https://losloesung.wordpress.com ). Es hatte einfach gut getan, wenn sich der Nebel über uns gelichtet und göttliches Licht unseren Geist erhellt gehabt hatte.

Und da war es äußerst wertvoll gewesen, die einzelnen Stufen der Himmelsleiter selbst zu meistern und sich dies nicht erkaufen oder erschleichen zu können.

Muster-Beschriftung für die Versandhülle (Kuvert):

Absender (links oben):
MAX von Musterhausen: a.d. Familie Mustermann
Mustergasse 7
[82260] bei Musterhausen
F.R.G. / BRD – non domestic (nicht innerstaatlich)

Feld unter den beiden 2-Cent-Briefmarken (rechts oben):
Prisonnier du courrier de guerre
Kriegsgefangenenpost – gebührenfrei
Convention postale universelle
u. gemäß Art.16 HLKO von 1907

Empfänger:
Zustellung per Kriegsgefangenenpost / Weltpostvertrag

Gefangenenmission Berlin e.V.
Geschäftsführung
Postfach 5011
[10414] Berlin

F.R.G. – non domestic = UCC-Federal Republic in Germany
(UCC- F.R.G./BRD = US-Kolonie bzw. Land ohne Selbstregierung)

Weiterführende Links:
http://losloesung.wordpress.de/2014/09/29/briefporto-nur-4-cent/
http://conrebbi.wordpress.com/2014/05/08/briefporto-nur-4-cent/
http://www.youtube.com/watch?v=zaJtlBWGZMw
http://www.derwesten.de/wp/panorama/63-jahre-nach-dem-krieg-ist-post-portofrei-id1087959.html

Nachtrag am 07.03.2015:
Kriegsgefangenenpost_ARD-ZDF-DR_2015-01 – mit Hinweisen für die Mitarbeiter der Deutschen Post

Kriegsgefangenenpost_ARD-ZDF-DR_2015-01

Nachtrag am 04.04.2015:
http://www.freiemenschen.ch/content/weltpostvertrag-bukarest-2004-fassung-vom-04092014
http://www.freiemenschen.ch/content/postaufkleber

Kriegsgefangenenpost_Beispiel_Hinweise_Etiketten_aktualisiert-04/2016

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9 Gedanken zu „Weltpostvertrag-Kriegsgefangenenpost-Hinweise

  1. Ich Habe 2 Briefe mit a`6 Gramm verschickt an meine Mutter und an meinen Bruder Innerhalb von Braunschweig. Postleitzahl in Klammern gesetzt und mit 2x2cent marken versendet..die sind angekommen dann habe ich einen brief Gleicher art versendet…genauso wie die obergenannten…Der Empfänger musste aber 1.09€ nach zahlen…warum?????

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  2. Hallo André, Danke für Deine Anfrage und Deine praktischen Tests. Auch ich hatte die Erfahrung gemacht gehabt, daß ca. jeder 10. Brief mit einer Gebührennachforderung der Deutschen Post belastet worden war. Ich hatte dafür den Aufkleber „Empfänger zahlt keine Gebühr“ entwickelt, diese Lösung hatte Erfolg gehabt (siehe mein Nachtrag am 07.03.2015 im Artikel).

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    • Tatsächlich hatte es funktioniert, Briefe zu versenden mit einem Briefporto von nur 4 Cent (eigentlich umgerechnet drei nach dem Weltpostvertrag – Transportrecht, doch ist es einfacher 2 Cent Briefmarken zu erhalten; gebührenfrei bezieht sich auf Kriegsgefangenenpost nach HLKO – mit 2×2 Cent war der Versender also immer auf der sicheren Seite gewesen) und die Postleitzahlen müssen in eckige Klammern gesetzt werden. In diesem Video wurde ich darauf aufmerksam gemacht. Bei Minute 142 in dem Video “55. Tagesenergie mit Alexander” auf dem Kanal SatChitAnandaEV kann man sich das mal anhören

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  3. Ich selbst hatte am 10.06. einen Testbrief mit dem Hinweis „Prisonnier du courrier de guerre – Kriegsgefangenenpost Gem. Art. 16 HKLO von 1907 Gebührenfrei“ verschickt, heute kam dieser bei einem Kollegen an. Das Feld mit dem Hinweis wurde abgestempelt, daran kann man erkennen, dass DE nicht souverän ist, der Rest steht ja in dem Beitrag.

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  4. Ich verschicke seit rund 1 1/2 Jahren alle Briefe bis 20 Gramm mit 4 Cents. Unter den Marken setze ich das Versendedatum in eckige Klammern und mein Namenskürzel darunter.
    Weiteres mache ich nicht. ALLE (sicher eine gute 3-stellige Zahl) Briefe kamen bisher an, ohne dass zusätzliche Kosten entstanden sind. Seit, vor einer Woche erst erfahren, versende ich ebenfalls größere Umschläge C4 ebenfalls mit 4 Cents. 3 sind bisher problemlos angekommen.

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    • @Klaus – das hatten wir auch so ausprobiert, die Post forderte da allerdings beim Empfänger jeweils Nachzahlungen (mit Rotstift aufgetragen), was dann bei den zusätzlich angebrachten Hinweisen zum Weltpostvertrag (Aufkleber usw.) ausblieb. Warum das Datum in Klammern? Die Klammern sollten doch nur das ausklammern, was künstlich ohne den Souverän geschaffen wurde und damit nicht wirklich rechtens war, z.Bsp. Postleitzahlen.

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  5. Oh mmy goodness! Impresssive article dude!
    Forgotten will be made public again.
    Many thanks from France. However I am going through troublews with your RSS.
    I don’t know the reaason why I can’t subscribe to it.
    Is there anybody else getting identical RSS problems?

    Anybody who knows the solution will you kindly respond?
    Thanks!!

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  6. Auch ein interessanter und ergänzender Artikel zum Thema bei Maras Welt:

    alter Link: maras-welt.de/2016/11/01/friedlicher-ungehorsam-unliebsame-post-bearbeiten; Neu: http://maras-welt.weebly.com/
    – Briefe, Pakete bis zu 5 Kilogramm und Einschreiben für nix versenden
    – Gelbe Briefe – Zustellung durch die Deutsche Post AG verboten
    – Für die ganz Harten: Nachsendeauftrag an die Adresse Eures Standesamtes

    Ein Einschreiben mit Rückschein kostet auf Basis Weltpostvertrag (WPV, UPU) nur 45 Cent, und diese 45 Cent sind für die Rückpostkarte vorgesehen;
    Einschreiben mit Rückschein 0,45€ für B6, B5, B4-Umschlag + handschriftliche Notiz: „gemäß UPU §§ 3,6,7 Vorname + Geb.-Datum“
    http://www.upu.int/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltpostverein
    https://de.wikisource.org/wiki/Post#UPU

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