Rechtsmissbrauch durch Anwaltszwang an deutschen „Gerichten“

Einmal geboren will das Lebendige leben, ob in Freiheit oder in Gefangenschaft, ob seerechtlich versachlicht und verwaltet, handelsrechtlich personalisiert oder lebend gemeldet, ob unter Betreuung oder uneingeschränkt rechtsfähig – das Leben bricht sich seine Bahn, egal wie hoch der IQ oder EQ des Individuums ist, egal ob innerhalb einer angeordneten Fiktion, einer frei gewählten und selbst organisierten Wirklichkeit oder einer anderen Wirklichkeit. Der feine Unterschied war eben der naturgegebene freie Wille, die Selbstbestimmung und der Gemeinsinn aus ureigenem göttlichen Antrieb, frei jeglicher ungesunder Abhängigkeit (fremder NAME, sittenwidrige Verträge, REGIS tratur und Wohnhaft über eine Gemeinde-Agentur, Abgabe der Verantwortung an unverantwortliche Parteien u.a.) sowie egoistischer oder fremdbestimmter Induzierung, Manipulation oder Programmierung. Der feine Unterschied war eben Mensch oder gar geistiges Seinswesen zu sein oder eben zum Objekt bzw. Maskenträger/Treunehmer degradiert zu sein. (weiteres dazu …)

Menschenrechtsverletzungen im Unternehmen BRD

Je höher man nach oben kommt, um so dünner wird die Luft und um so höher das Risiko, tief zu stürzen, um dann alles zu verlieren, was man besitzt.

Im Bereich des Bergsteigens und vor Gericht trifft dies sicherlich gleichermaßen zu.

Sicherlich ?

Keinesfalls. – Als Bergsteiger haben Sie zu jedem Zeitpunkt maximale Kontrolle über das, was Sie tun; jedenfalls sollte dies so sein, falls Sie professionell unterwegs sind.

Mit anderen Worten: Sie sind Entscheidungs- und Verantwortungsträger für Ihr eigenes Handeln.

Anders als an deutschen Ausnahmegerichten (vgl. Historie § 15 GVG), an denen Sie in der Regel nur mit ggf. korruptionsverdächtigen Scheinurteilen und Scheinbeschlüssen zu rechnen haben.

Denn es besteht ein so genannter Anwaltszwang, der sich lediglich in der nationalen Regelung des § 78 ZPO / Analognormen offenbart.

Spätestens ab hier, haben Sie i.d.R. alle Einflussmöglichkeiten, als selbst bestimmendes Individuum an Dritte ggf. ungewollt abgegeben bzw. abgeben müssen und…

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WENN WIR FREIE SOUVERÄNE WESEN SIND, WARUM FRAGEN WIR NACH ERLAUBNIS?

 

If We Are Free Sovereign Beings, Why Do We Ask For Permisson?
Original Artikel von Andy Whiteley  gepostet am 13. Oktober 2014
Quelle: http://wakeup-world.com/2014/10/13/if-we-are-free-sovereign-beings-why-do-we-ask-for-permission/

deutsche Übersetzung: claudine

Souveränität ist ein fundamentales Konzept für unsere Freiheit. Ohne individuelle Souveränität, sind wir nur Sklaven. Ohne wahre Unabhängigkeit, können wir nur jemand anderes Pfad gehen.

So wie wir Menschen weiter aufwachen zu unserer wahren Natur des Seins, zu unserer göttlichen Beziehung mit unserer Welt und unserer ungebrochenen Verbindung mit der Quelle des Lebens, ist es entscheidend, dass wir wirklich verstehen, was es bedeutet ein “souveränes Wesen” zu sein. Um zu beginnen, lasst uns die Definition des Wortes “souverän” ansehen, so dass wir alle an gleicher Stelle starten.

Das Oxford Dictionary / Wörterbuch definiert ‘sovereign’ / souverän als:

sovereign /ˈsɒvrɪn (adjective/Eigenschaftswort):

  • Acting or done independently and without outside interference.
    Handeln oder unabhängiges Handel ohne unerwünschte Eingriffe von aussen.
  • Possessing supreme or ultimate power.
    Besitzen höchster oder ultimativer Macht

In Anbetracht unserer Souveränität ist die wirkliche Frage … Leben wir wirklich “unabhängig” und ohne äussere Eingriffe? Besitzen wir “höchste oder ultimative Macht” über unsere Leben? Und wenn nicht, wer tut es?

Wie oft hören wir die Begriffe “souveräne Nation”, “souveräner Staat”, “souveräne Verbindlichkeiten” oder “der souveräne Monarch” ?

Trotz seiner Definition schreiben wir heute den Wert von Souveränität nur Institutionen, Nationen und Monarchen zu. Also bedenke …

Wenn ein Monarch souverän ist und da ist nur ein Monarch, kann nur ein Souverän da sein – nur einer der unabhängig und ohne äussere Eingriffe handelt. Was ist mit dem Rest von uns?  Haben Monarchen nicht Subjekte? Subjekt zu was, fragt ihr euch vielleicht? Subjekt zu äusseren Eingriffen von denen, die höchste oder ultimative Macht besitzen?

Lasst uns das Wort “Subjekt” untersuchen.

Subject /ˈsʌbdʒɛkt (noun-Hauptwort):

  • An individual subjected to the rule by an elite, see feudalism.
    Ein Individuum, den Regeln einer Elite unterworfen, siehe Feudalismus
  • Derived from the Latin word ‘subiectus’, meaning “lying beneath”. [source]
    Abgeleitet vom lateinischen Wort “subiectus’, bedeutet “darunter liegend”

Wenn wir Souveränität nur Institutionen, Nationen und Monarchen zuschreiben, dann können wir nicht auch uns selber als souverän betrachten. Stattdessen sind wir nur Subjekte.

Wenn wir uns selbst als Subjekte betrachten, übernehmen wir die Rolle von Sklaven, “unter anderen liegend”, unfähig, unabhängig und frei von äusserer Einmischung zu handeln.

Ist das wirklich so, wie wir leben möchten?

Wenn natürliche Kräfte das Leben und die Menschheit erschaffen haben, und die Menschheit hat Institutionen erschaffen, sollten Institutionen wie Regierungen nicht ein Instrument der Menschheit bleiben, und nicht umgekehrt?

Wir Menschen, wie alle lebenden Wesen, sind lebende atmende Schöpfungen von Spirit oder der Gott Kraft, wer oder was auch immer diese Kraft ist. Wir sind Teil der göttlichen Schöpfung des Lebens. Miteinander verbunden und multidimensional, wir sind ein Ausdruck des Leben selbst. Und wir wurden auf diesem ergiebigen und fruchtbaren Planeten geboren, und in der Tat in diesem faszinierendem Universum geboren, einfach um zu leben – es zu geniessen, uns davon zu ernähren, es in seiner Fülle zu teilen und als ein bewusster Teil in seiner wundersamen Mechanik zu leben.

Wenn also eine Regierungs-Institution die Autorität voraussetzt, uns Rechte zu verschreiben, und die Art und Weise einschränkt, wie wir leben und geniessen und teilnehmen und uns ernähren könnten, verletzt die Regierung dann nicht unser Geburtsrecht – unsere Beziehung zu unserer natürlichen Welt? Setzt dies nicht die Urheberschaft über die Schöpfung der Natur voraus?

Die Regierung-Treuhand Beziehung

Als das Konzept der Regierung von der Menschheit erschaffen wurde, wurde es mit einem bestimmten Zweck geschaffen: Dienstleistungen zu erbringen. Um den spezifischen Bedürfnissen der Gemeinschaft zu dienen. Die Regierung war tatsächlich damit beauftragt die Gewinne an die Menschen zurückzuzahlen, als Treuhänder für unsere Bedürfnisse als Gesellschaft.

Die Beziehung kann wie folgt gesehen werden:

you_executor

(Lasst uns dies die Regierung-Treuhand nennen.)

Unter diesem Modell handelt die Regierung für und im Auftrag der Menschen. Deine Rechte sind inhärent (angeboren), basierend auf wer und was du bist als lebendes menschliches Wesen. Die Regeln und Objektive der Regierung wurden von den Menschen aufgestellt, und die Regierung hat diese Objektive im Auftrag der Menschen angenommen.

Jedoch ist das Benehmen derjenigen, die heute vorgeben die “Regierung” zu sein, in komplettem Gegensatz zu dieser Treuhand Vereinbarung. Heutige “Regierungen” handeln als Vollstrecker und Begünstigte dieser Vereinbarung.

Goverment_executor

(Lasst uns dies die Diktatur-Treuhand nennen.)

In diesem Modell besitzt die “Regierung” höchste und ultimative Macht und übernimmt die Rolle des Souverän und du handelst als eine legale Entität – eine Schöpfung der “Regierung”. Unter diesem Modell diktiert die “Regierung” die Regeln und Objektive und verschreibt die Rechte und Pflichten. Du bist nur der Treuhänder, eingestellt, um Gewinne an die “Regierung” als alleinige Begünstigte der Vereinbarung zurückzuzahlen.

Vergleiche die beiden Treuhand Diagramme oben. Wirst du als freies souveränes Wesen unter unserem aktuellen Regierungs Modell betrachtet? Oder als geregelter Treuhänder gemäss den Prioritäten der “Regierung”?

Nun betrachte diese Situation einen Schritt weiter. Wenn du unter dem aktuellen Regierungs Modell nicht souverän bist und deine “Regierung” den Vollstrecker und Nutzniesser Status über dich und deine Gemeinschaft beansprucht, ist deine “Regierung” dann nicht ein Betrüger? Undemokratisch? Eine Diktatur? Verrat begehend?

Selbstbestimmung oder Diktatur?

Leben, Freiheit und Eigentum bestehen nicht, weil Menschen Gesetze gemacht haben. Im Gegenteil. Es ist die Tatsache, dass Leben, Freiheit und Eigentum vorher bestanden, das Menschen dazu brachte an erster Stelle Gesetze zu machen. 
Frédéric Bastiat, liberaler Theoretiker, politischer Ökonom und Mitglied der Französischen Vereinigung für den Freihandel (1801 – 1850)

In unserer heutigen stark regulierten Gesellschaft, wer besitzt denn “die höchste und ultimative Macht” über unsere Leben? Leben wir selbstbestimmte Leben? Warum scheint unser Regierungssystem uns nicht zu dienen, egal welchen Weg wir wählen? Sind wir an eine verborgene Diktatur gebunden, in der Gelegenheiten begrenzt werden, Schulden aufgezwungen, öffentliches Denken manipuliert, Handel geschützt und Menschen reguliert werden?

Sieh dich um. Ich denke du kennst die Antwort bereits.

Wir werden nicht als souveräne Wesen von den heutigen “Regierungen” betrachtet. Sie handeln nicht als unser Treuhänder, dem Willen der Menschen dienend. Stattdessen maßen sie sich an zu regulieren, uns unsere Rechte zu gewähren. Und sie tun das zum Nutzen einer kleinen Anzahl von Elite Familien, die hinter einem Schleier von Geheimnis und Betrug operieren – erstaunlicherweise unter dem Deckmantel von Demokratie.

Nun lasst uns einen Moment das Paradigma betrachten, unter welchem wir reguliert sind.

Wenn wir zulassen, dass unsere Rechte uns von der “Regierung” gewährt werden, nehmen wir dann nicht die Rolle von einem Sklaven an? Wenn wir der Regierung zugestehen uns unsere Rechte zu gewähren, können die nicht genau so einfach zurückbehalten werden? Lässt uns das nicht auf Regierungen als höchste Macht auf dem Planeten angewiesen bleiben? Was ist mit unseren unveräusserlichen Rechten geschehen?

Die beabsichtigte Rolle der Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu wahren, nicht sie zu liefern. Und in Wirklichkeit kann eine echte demokratische Regierung nur Privilegien gewähren, keine Rechte.

“Ein Privileg ist ein spezieller Anspruch auf Immunität, gewährt durch den Staat oder eine andere Behörde….. In modernen demokratischen Staaten ist ein Privileg an Bedingungen gebunden und wird erst nach der Geburt gewährt. Im Gegensatz dazu, Recht ist ein inhärenter, unwiderruflicher Anspruch, besessen von jedem Bürger oder jedem menschlichen Wesen ab dem Moment der Geburt.” ~ Suzanna McNichol, The Law of Privilege (1st edition 1992)

Als lebende Wesen von Gaia, ist es unser Recht ihre Fülle frei zu geniessen. Wenn der Regierung erlaubt wird Privilegien einzusetzen an Stelle unserer unveräusserlichen Rechte, gewähren wir der Regierung das Recht eine Ebene von Autorität zu übernehmen, so überlegen, dass sie den Zugang zu unseren natürlichen menschlichen Rechten vorenthalten könnte und unsere Erfahrungen von Gaia begrenzt – und der Schöpfung selbst.

Wir haben bereits festgestellt, dass so eine Autorität niemals dazu gedacht war, der Zweck einer wahren demokratischen Regierung zu sein. Was steckt also hinter diesem auftauchenden Trend? Es ist zu unserem eigenen Schutz, wie die Regierung uns glauben machen möchte? Und wenn es so ist, vor was?

Zu deinem eigenen Schutz

Nennen wir die Dinge beim Namen. Die anhaltende Erosion unserer natürlichen Menschenrechte zugunsten der Rechte von Unternehmen und staatlichen Institutionen wird absichtlich von der Betrüger “Regierung” unter dem Deckmantel des “eigenen Schutzes” verübt. Viele der wahrgenommenen “Bedrohungen”, vor denen wir durch die zunehmende Regulierung “geschützt” werden, existierten nicht bis die macht-suchenden Regierungen und Schattenregierungen sie erschaffen haben… nur, um den Ball in ihre Richtung ins Rollen zu bringen.

Der “Krieg gegen den Terror” ist ein perfektes Beispiel. Es war ihr erster “grosser Schritt” in Richtung Anstiftung einer militärischen Revolution.

Die Absicht der US-Regierung war immer Krieg zu erklären. Mehrere in der Tat. In dem sie die Hegelianische Dialektik Manipulation benutzten, überzeugten sie die Menschen in Amerika und in der Tat die westliche Welt es zu unterstützen – als eine “Lösung” zu einem “Problem”, das sie selbst erschaffen haben.

Ihre Strategie war militärische Kontrolle über fremde Länder zu nehmen, die reich an natürlichen und politischen Ressourcen sind, während sie eine Kultur von Angst und Militarismus erschufen, unter welcher die Regierung mehr Befugnisse übernehmen könnte – zur Überwachung und Steuerung menschlicher Aktivität, sowohl innerhalb als ausserhalb ihrer Grenzen. Es erschaffte eine äussere “terroristische Bedrohung” in den Köpfen der westlichen Welt durch die mediale Inszenierung von 9/11 (2001), die öffentlichste “Terrorattacke” der Welt, man schrieb es sofort den Nahost-Extremisten zu, noch ehe der Staub sich gelegt hatte.  Starr vor Angst – und absichtlich so – haben die Menschen ein Problem wahrgenommen und fragten nach einer Lösung. Und damit wurde der Krieg erklärt. Zu unserem eigenen Schutz.

Die Kriegsmentalität, die anschliessend in der Psyche der Bevölkerung eingebettet wurde, erschaffte das perfekte Klima für die schrittweise Einführung von strengerer staatlicher Kontrolle, über Bevölkerung und Verstand, in Amerika und Übersee und über die natürlichen Ressourcen fremder Länder. Und das alles bringt der US Regierung und ihren Unternehmens Kohorten unermesslichen finanziellen Gewinn.

Nimm den Patriot Act in den USA an, und vergleichbare Gesetze in Australien oder anderen Ländern und tritt deine individuellen menschlichen Rechte ab – zu deinem eigenen Schutz.

Lasst euch nicht täuschen – das war kein Zufall. Und es war auch kein Einzelfall.

Die Hegelianische Dialektik wurde lange von Regierungen benutzt, um öffentliches Denken auf einen vorgegebenen Zweck hin zu manipulieren. Und es schlägt selten fehl – es sei denn du weisst, dass sie es tun.

Und nun weisst du es.

Erlaubnis ersuchen

Uns vorzuschreiben, wie wir zu leben haben, war nie Zweck einer demokratischen Regierung. Noch das Manipulieren der Psyche der Gesellschaft, um ihre eigene verschleierte Agenda zu unterstützen. Sicherlich ist das das Reich der Diktatur.

Aber als Wesen ringen viele von uns mit dem Konzept der Selbstverwaltung. Viele halten es nicht einmal für möglich! Und dies ist vor allem durch die Konditionierung unserer aktuellen Machtstruktur – die von der Nutzniesser-Regierung. Es ist eine neue Art von Diktatur, eine die im Schatten operiert, in der unser Gefühl von Wert manipuliert und untergraben wird; in der vorgegeben wird, eine Demokratie zu sein. So übergeben wir, ohne Frage, unsere Naturrechte an andere – das Recht die Autoren unseres eigenen Lebens auf der Erde zu sein – wir ersuchen “Erlaubnis” von einer äusseren Autorität, daran glaubend, dass wir selbst zur Einheit der Gesellschaft beitragen.

Aber als Individuen profitieren wir immer weniger von dieser Vereinbarung. Unsere Hoheitsrechte werden verletzt, und die Realität unserer Welt rückt weiter von unserer gemeinsamen Utopie weg – trotz unseres Potenzials.

Es ist kein Wunder, dass viele von uns sich heute gegen Institutionen und ihre Vertreter erheben und unsere inhärenten Menschenrechte geltend machen. Das göttliche Recht der Menschheit. Das Recht die Form unseres eigenen Lebens zu bestimmen.

Und es kann nicht anders sein. Die Energie von Gaia hat begonnen sich zu verändern, und der Umbruch kann auf mikro-makrokosmischer Ebene gefühlt werden. Wir haben keine andere Wahl als uns mit dieser Energie zu ändern. Es erfordert, dass jeder von uns anfängt im Einklang mit unseren natürlichen Instinkten zu leben  – unabhängig und ohne äussere Einmischung – und mit der Erde, die uns unterstützt.

Der Ursprung unserer Rechte

Für viele von uns liegt heute die erste Herausforderung darin, die Psyche des “um Erlaubnis fragen” zu zerlegen. Und der erste Schritt ist den Urspung unserer Rechte zu verstehen, oder der Privilegien, die sie sein könnten.

Wie oft zitieren wir eine äussere Autorität als Herkunft unserer Rechte, als ob diese uns durch ein Dokument oder eine Institution gewährt würden?

“Es ist mein erstes Verfassungszusatz-Recht zu…”

“Ich habe laut Verfassung das Recht zu…”

Wer gewährte dir diese Rechte? Sind sie inhärent? Oder werden sie nach Ermessen von einer äusseren Autorität erteilt?

Nun stelle diese Denkweise der Aussage “Ich habe das Recht zu…” dem gegenüber, wo der Schutz dieses Recht lediglich durch die Verfassung oder das Gesetz garantiert ist.

Welche Aussage spiegelt am meisten die Denkweise von einer Gesellschaft, in der die Regierung aufrichtig die Rechte der Menschen aufrecht erhält?

Wenn die wahre Funktion der Regierung die Aufrechterhaltung unserer Naturrechte ist, ist dann nicht eine Regierung, die vorgibt dir Rechte zu gewähren, eine Betrüger-Regierung?

Wie kann Macht von einer von Menschen erschaffenen Institution gehalten werden, die diese Macht sogar über Menschen ausübt als überlegene Autorität?

Gewiss jede angeblich demokratische Regierung, die solch ein Recht über seine Menschen – seine Subjekte – voraussetzt, überschreitet sie nicht die Grenzen ihrer Autorität?

Es ist Zeit eine neue Denkweise zu übernehmen.

Herrschaft oder Souveränität?

Die aktuelle Debatte in Australien über Anerkennung australischer Ureinwohner veranschaulicht wahrhaftig unseren Kampf mit dem Konzept der Souveränität unter unserem aktuellen Paradigma.

Politisch verpackt als Kampagne für “Rechte”, sucht die australische Regierung im wesentlichen die Zustimmung der ursprünglichen Stammes-Leute sich der Macht des Commonwealth zu unterwerfen, um ihnen das Recht zu gestatten ihr Land frei zu nutzen und Wasser und Himmel zur Verfügung zu stellen. Und dieses ebenso leicht wieder zurückgenommen werden kann, von der Regierung.

Anstatt zuzustimmen ihre Privilegien vom Commonwealth Gesetz verabreicht zu bekommen, haben viele Ureinwohner ihre ungebrochenen souveränen Rechte als die ursprünglichen Hüter des Landes erneut deklariert. Einspruch erhebend gegen das Konzept als “traditionelle Besitzer” unter Commonwealth Recht reguliert zu werden, möchten sie einfach, dass ihre natürliche Souveränität anerkannt und geschützt ist – und tatsächlich aufrecht erhalten wird – und viele unternehmen legale Schritte, um ihre Rechte wieder zu behaupten, ungehindert unter ihrem ursprünglichen Stammesrecht zu leben.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Positionen ist eine deutliche Darstellung des Machtkampfes zwischen dem Nutzniesser-Regierung Paradigma und den menschlichen Wesen, die Besseres fordern. Aber in Wirklichkeit ist der Rechtsstreit zwischen dem Commonwealth und den Ureinwohnern einzigartig. Der Kampf um Anerkennung von Souveränität ist ein fortwährender Kampf seit Jahrhunderten für die Ureinwohner, für den Rest unserer Gesellschaft wird die Frage von Souveränität selten überhaupt untersucht.

Ich werde oft von Wake Up World Lesern gefragt…

Wie gehe ich vor, um ein souveränes Wesen zu werden?

Was ist der richtige Weg Souveränität zu deklarieren?

Oder in anderen Worten…

Welchen Papierkram muss ich unterschreiben, um frei zu sein ?

Diese frage ich normalerweise …

Suchst du das Einverständnis von jemand anderem, um frei zu sein?

Ist das nicht ein Widerspruch an sich?

Wer hat die Autorität dir die Erlaubnis zu geben unabhängig zu denken und zu handeln?

Per Definition, kommt Souveränität nicht von innen, statt von ausserhalb?

Wenn du darauf wartest, dass deine Freiheit dir übergeben wird, denk noch einmal nach. Souveränität fängt mit dir an. Du wählst Souveränität für dich selber, um dich souverän zu fühlen, souverän zu leben, souverän zu sein. Aber heute ist für die meisten von uns, bedauerlicherweise, die Idee Souveränität zu verkörpern ein totaler Paradigmenwechsel.

Durch Anerkennung der Autorität der Regierung, stimmen wir zu, dass sie zwischen uns und unserer wahren Natur steht. Wenn wir uns entscheiden uns keine Vorschriften machen zu lassen, individuell und als Gesellschaft, hört das Spiel einfach auf. Keine Person oder Institution, erschaffen von einer anderen kann Ihre Macht oder Autorität über uns behaupten, es sei denn wir entscheiden uns, mitzuspielen. Wir haben das Recht einfach nur zu sagen “Genug! Nicht mehr!” … und sie wissen es.

Also vergib der Täuschung und geh weiter mit einem Gefühl von Freiheit und Liebe. Stimme dich auf die Beziehung zwischen dir und dem Universum um dich herum ein, erkenne es an als die einzige “Autorität” in deinem Leben – deine wahre Natur. Sei der Vollstrecker und Nutzniesser deiner kurzen Zeit auf Gaia. Erlaube deinen Handlungen und Interaktionen vom Licht des Gewissens und des Bewusstseins geführt zu werden. Und hab keine Angst, es mit anderen zu teilen. Sobald du diese innere Erkenntnis machst und deine natürliche Souveränität wirklich umarmst, wird deine äussere Welt anfangen sich mit dir zu ändern. Mit jedem von uns.

Sei furchtlos. Du bist nicht alleine.

Behaupte deine Souveränität

Natürlich ermutige ich dich – als ein souveränes Wesen – deine eigenen Hausaufgaben zu machen und deine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen darüber wie diese Denkweise am besten in dein Leben zu integrieren ist. Aber hier möchte ich einige Gedanken aus meiner eigenen Erfahrung und Forschung anbieten, in der Hoffnung, dass sie mit dir resonieren, oder eine Idee aktivieren.

Wenn du deine Souveränität deklarierst, ist vielleicht der beste Startpunkt deine Rechte zu bestimmen.

Die Regierung ist die Schöpfung von menschlichen Wesen. Sie kann anderen menschlichen Wesen nichts vorschreiben, solange bis besagter Mensch zustimmt mitzuspielen. Das ist unser natürliches Recht.

Falls und wenn du zustimmst innerhalb des Systems der Regierung zu interagieren, stimmst du zu durch ihre Gesetze und Einschränkungen gebunden zu sein ebenso wie beschränkte Vergünstigungen zu geniessen. Aber als Treuhänder arbeitet dies zwangsläufig gegen dich – das System ist nicht aufgebaut, damit es dir nutzt. Du bist ein Treuhänder für die Bestrebungen der Nutzniesser-Regierung. Du wirst immer aufgefordert mehr zu geben als du nimmst…

Und dieses Verständnis ist der Schlüssel. Du gibst “dem System” Energie. Ohne dich und deine Energie ist das System nichts.  Deine Macht ist in deinem Sein. Bist du einverstanden zu spielen? Oder wirst du einfach dein Leben anpacken, gebend so wie du empfängst, und die universellen Gesetze “schade nicht, verursache keinen Verlust” beachten?

Indem du deine Zustimmung, mit dem System zu interagieren, zurückhälst, und Souveränität in deiner Herzintelligenz (mind heart) und deinem Geist aufrecht erhälst, behauptest du dich als höchste Autorität in dieser Interaktion.

Verstehe, dass jene die Regierungsstatus beanspruchen auf deine Zustimmung angewiesen sind, um das legale System an deinem Wesen anwenden zu können. Ehe du dich also verpflichtest anlässlich einer unerwünschten Annäherung derer, die Regierungsstatus beanspruchen, übernimm die Kontrolle über das Gespräch.

Wie machst du das? Indem du derjenige bist, der die Fragen stellt.

Warum bitten sie dich, dich mit deinem Vollen Namen identifizieren? (deine Identität als “Legale Entität”)?

Versuchen sie einen Vertrag mit dir herzustellen? Suchen sie deine Zustimmung, um von ihnen reguliert zu werden? Als eine legale Entität?

Was sind deine Rechte und Pflichten falls du wählen würdest, dich in dieser Interaktion zu engagieren?

Können diese Rechte und die damit verbundenen Pflichten erzwungen werden, wenn ich mich nur als lebendes Wesen identifiziere und ablehne anzuerkennen, dass ich “meine Rechte ver-stehe” * so wie von der Regierung vorgeschrieben?
* (Anm.: auf englisch “understand my rights”  under stand = unter stehen oder auch darunter liegend = subjekt) 

Jeder Regierungs-Vertreter, der behauptet dir deine natürlichen Rechte zu gewähren oder zu verweigern, anstatt sie zu schützen, beweist klar welche Treuhand sie aufrecht erhalten: die Diktatur-Treuhand. Also übernimm die Führung und bitte sie sich zu identifizieren – nicht indem sie dir einen glänzenden Ausweis zeigen oder Briefkopf, sondern indem sie sich aufrichtig identifizieren mit ihrer Rolle und Absicht. Und bitte sie, die Entität zu identifizieren, mittels welcher sie versuchen dich zu engagieren – das menschliche Wesen oder die legale Entität? Sobald das feststeht, kannst du entsprechend reagieren – indem du deine Zustimmung verweigerst einen Vertrag mit ihnen einzugehen und die Bedingungen kurz darstellst, unter welchen du dich weiter mit ihnen engagierst.

Erzähle ihnen, dass du deine natürlichen Rechte verstehst und den Bedingungen des Vertrages, den sie dir anbieten, nicht zustimmst. Und sieh zu wie das Spiel sich wandelt…

Solche Geschäfte mit Nutzniesser-Regierungen könnten nicht immer gut enden – aber Revolutionen sind nicht schön. Sie sind nur notwendig. Und es ist jetzt an der Zeit.

Unsere Naturrechte

Die heutigen Betrüger Regierungen haben Erfolg mit dem “Wort des Gesetzes”, doch ihre Handlungen widersprechen dem Geist, in welchem ihre Gesetze geschrieben wurden, und greifen in die Rechte derer ein, die diese Gesetze schützen sollten. Zu oft benutzen Regierungen moderne, legale Systeme als Werkzeug, um ihre unrechtmässigen und unethischen Handlungen zu legitimieren, während die Aufwände legaler Handlungen und die Komplexität der Rechtssprache (‘legalese’) exklusiv sind, und nur jenen innerhalb des Systems wirklichen Zutritt dazu erlaubt.

Aber dieses System ist eine Fiktion. Unabhängig davon was auf Regierungspapieren steht, oder die aufkommende totalitäre Kultur verkörpert, wir haben Naturrechte. Wir haben das Recht frei zu leben, unabhängig und ohne äussere Einmischung. Zu denken und uns zu bewegen und zu sein. Alle Früchte von Gaia zu geniessen.

Das ist das Naturgesetz von Gaia. Die Regierung kann dir dieses Recht nicht geben, noch es dir wegnehmen – es sei denn du entscheidest dich dafür, dies zu erlauben.

Am Establishment zu rütteln kann Mut erfordern – wir wurden geschult während unserer ganzen Leben die höchste Autorität der Regierung zu respektieren und die Mechanismen, die sie aufzwingt. Aber als universelle Wesen sind wir nicht an die Autorität einer von Menschen erschaffenen Regierung gebunden, sei sie aufrichtig, betrügerisch oder anders. Deine Identität als lebendes Wesen gibt dir höchste Autorität über dein eigenes Leben. Einfach.

Das letzte Wort

Ich werde mit den Worten des US-Gründervaters und Hauptverfassers der Unabhängigkeitserklärung (1776), Thomas Jefferson enden, der schön das inhärente Recht jedes Menschen beschreibt, das Recht zu:

“… ungehinderten Aktionen gemäss unserem Willen innerhalb der Grenzen, gezogen durch die gleichen Rechte von anderen”  ~ Thomas Jefferson

Als souveränes Wesen sind deine Rechte zu tun, was immer dir gefällt, beschränkt nur durch das gleiche Recht von anderen, zu tun, was immer ihnen gefällt. Deine Freiheit ist dein göttliches Recht als lebendes atmendes Wesen. Es liegt an dir, was du mit dieser Freiheit tust.

… und jeder der dir etwas anderes erzählt, versucht möglicherweise dich zu kontrollieren.

Frühere Artikel von Andy Whiteley (english; den letzten Artikel gibt es in deutscher Sprache):

Zur Kenntnisnahme: Dieser Artikel ist als Gastbeitrag in der neuesten Ausgabe von New Dawn (Special Issue Vol.8 No.5) erschienen.

Das New Dawn Magazin erforscht alte Weisheit und neues Denken, und untersucht die verborgenen Dimensionen der Gesellschaft, Kultur, Geschichte, Religion und aktueller Ereignisse in einer nicht-dogmatischen Weise. New Dawn ist erhältlich bei Nachrichtenagenturen innerhalb von Australien und Neu-Seeland und in digitaler Form bei NewDawnMagazine.com.

Über den Autor:

Andy Whiteley ist ein früherer Unternehmensleiter, der zum Schriftsteller, Editor und Mitgründer von Wake Up World wurde . Als Verfechter der friedlichen Revolution, glaubt Andy, dass wir auf einem notwendigen Weg sind (wenn auch holprig) zu einem erneuerten sozialen Modell, welches auf Liebe, Transparenz, Individualität, Nachhaltigkeit und Geist gründet. Durch seine Rolle bei Wake Up World hofft er einen positiven Einfluss auf diesen Übergang hat.

Andy lebt an der NSW Zentralküsten Region (Australien) seit 13 Jahren mit seinem Partner, WuW Mitgründer Ryan Mullins und verbringt seine (knappe) Freizeit damit, sich fit zu halten und das schöne Naturschutzgebiet zu geniessen, das, ungestört, an ihre Hintertür grenzt.

“Wach auf Welt, es ist Zeit aufzustehen und sein Licht leuchten zu lassen!”

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Leidest du noch oder lebst du schon

Leidest du noch oder lebst du schon (Jes 35,10; Offb 21,4)? – Frage aus dem offenen Brief von Friedrich Röck (siehe unten)

Kalendersprüche zu Ostern 2013:

– Karfreitag: “Überwinde die Dunkelheit in Dir, indem Du sie anerkennst.” Jesus Christus

– Karsamstag: “Wahre Heilung geschieht im Innen, nicht im Außen.” Jesus Christus

– Ostersonntag: “Sei dir bewußt, daß du ebenso wie ich eine Tochter/Sohn Gottes bist.” Jesus Christus

– Ostermontag: “Verstecke dich nicht weiter, sondern laß dein Licht scheinen.” Maria Magdalena

Eine Grundfrage, die sich wirklich jeder hin und wieder einmal stellen sollte,: „Dient mein Arbeiten und Wirken dazu, das Menschsein zu veredeln oder dient es dem allmächtigen System, um dem Leben in der Wirklichkeit nicht in die Augen schauen zu müssen, scheue ich mich vor Veränderungen und meinen zu tiefst eigenen Wünschen sowie einer achtsamen und ethischen Lebensweise?“

Nun meine Erweiterung der o.g. Frage am heutigen Karfreitag – im Hier und Jetzt: Leidest du noch als Personal und Treunehmer zum  NAMEN in Selbstvergessenheit in all den Hamsterrädern und Spielcasinos der Schein- und Schattenwelt  oder  bist Du einer dieser glücklichen Sklaven, die mit ihrer Lebenssituation voll zufrieden sind und die Beschäftigung mit den gesellschaftlichen Problemen doch lieber anderen überlassen  oder  lebst du schon als selbstbestimmter souveräner Mensch mit dem eigenen Namen in der Wirklichkeit?

Finanzminister Schäuble auf dem European Banking Congress 2011: „Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen“!

Feststellung: Ohne Selbstregierung, ohne eigene Währung und ohne eigenes Gesetz hat das deutsche Volk keine Hoheit mehr über seine Geschicke und hat als rechtsfähiges Volk ebenfalls aufgehört zu existieren. Das im Mai 1945 von den Alliierten vorgefundene Strandgut wird seit 1949/1990 über die Nutzung der Fremd-Lizenz „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ freiwillig verwaltet und befindet sich noch heute unter der Kontrolle der ‚Global Governance’. Alle Schwüre nach dem aufgezwungenen und organisiert verlorenen Krieg sind heute vergessen.

Merke: Nicht die Autorität ist die Wahrheit, sondern die Wahrheit ist die Autorität.

Der ach so moderne und aufgeklärte Mensch der Gegenwart hat sich in Dutzende von Abhängigkeiten verstrickt, und ist bereit, lieber die alltäglichen Lügen darüber zu schlucken und sich ein X für ein U vormachen zu lassen, also zu leiden, als sich mit den schmerzhaften Wahrheiten seiner Lebensumstände auseinanderzusetzen und sich vom Weg seiner Irrtümer, der Nutzung von Fremdlizenzen im Betreuungsmodus loszulösen und den Weg des Lichtes zu gehen (Selbst-Inventur; Umkehr zu sich selbst und zum Gemeinsinn).

Ein Grundgesetz, welches dem Treunehmer zum NAMEN und Bürgen für all das, was die für nichts verantwortlichen Parteien im Teile-und-Herrsche-Modus veranstalten, den Weg zu einem landesweiten Volksentscheid verwehrt, ist nun mal keine Verfassung – es ist eine Fremd-Lizenz, die bis heute gebührenpflichtig vom Bundespersonal genutzt wird.

„Der Irrtum wird nicht zur Wahrheit, wenn er sich ausbreitet!“ – Mahatma Gandhi

So lange sich jeder Einzelne nicht selbst als „der Souverän“ begreift und rechtschaffen in der Wahrheit tätig ist, so lange wird noch Druck auf ihn ausgeübt, um sich zu bewegen. So lange jeder Einzelne noch in seinem Egoismus handelt oder Wasserträger der Mächtigen ist, wird sich nichts ändern. Ein Jeder muß sich selbst und seine ursprünglichen Absichten begreifen und sich wieder als rechtsfähiger Mensch aufstellen, vorher geht gar nichts, es sei denn man will die Fiktion, das Hamsterrad, das Spielcasino und seine Schauspiel-Rolle des abhängigen Hamsterradläufers oder Spielsüchtigen nicht verlassen.

Das Loslassen ist ja bekannter Weise wohl eine der schwierigsten Aufgaben im Leben, weit schwieriger ist es aber, von vorn zu beginnen. Hat einen eine zündende Idee (z.Bsp. die Herstellung der eigenen Souveränität und Rechtsfähigkeit) aber erst einmal tief erfaßt, dann gibt es kein zurück mehr.

„Des Menschen Geist, entfaltet zu einer neuen Idee, kehrt nie mehr zu seiner ursprünglichen Form zurück.“ – Oliver Wendell Holmes

Zusammenhänge

Die eingetragene Firma (Company): Verwaltung des vereinigten Wirtschaftsgebietes Bundesrepublik Deutschland ist eine Handelsgesellschaft, die sich dem UCC Handelsrecht (Uniform Commercial Code) fügt.

Sie ist kein Staat im Sinne des Völkerrechts sondern ein Handelsbetrieb, der auch als Firma gelistet ist.

1990 wurde nicht eine Wiedervereinigung Deutschlands vollzogen, sondern eine Vereinigung der Besatzungszonen Ost und West (ehemals Tri-Zone) zur Bundesvogtei oder auch Quadro-Zone. Die Chance für die Neugründung eines deutschen Rechtsstaates basierend auf ethischen Grundwerten und Gemeinsinn sowie einer damit verbundenen neuen Rechtsstellung für alle Deutschen wurde damals leichtfertig vertan, damit begann der Stillstand legitimierter Rechtspflege. Seitdem wird alles, was nach öffentlicher Verwaltung aussieht, in eine Firma umgewandelt und mit einer USt-IdNr. versehen (selbst der Bundestag; siehe auch Enteignung des verschollenen deutschen Volkes in Sachen Deutsche Post).

Die Löschung des § 15 [Die Gerichte sind Staatsgerichte] des BRD-GVG (von den Alliierten in der zu letzt gültigen Fassung vom beschlagnahmten Deutschen Reich geborgt) bereits 1950 und des Staatshaftungsgesetzes 1982 [durch das Bundesverfassungsgericht am 19. Oktober 1982 mangels Gesetzgebungskompetenz des Bundes für verfassungswidrig erklärt (BVerfGE 61,149)] stellten für diese Entwicklungen die entsprechenden Weichen. Gesetze sind keine Gesetze mehr, sondern nur noch ‚Regelwerke‘. Deshalb gilt nun für das Territorium, das diese Firma ‚Bund‘ VERWALTET, Handelsrecht und nicht Staatsrecht, das Gleiche gilt natürlich auch für die Unter-Verwaltung ‚Freistaat in Bayern‘ sowie alle weiteren Länder-Verwaltungen – es gilt somit Privathaftung und die Haftung im Innenverhältnis der Agenturen und Verwaltungen.

Demjenigen, der künftig ohne jegliche Anzeichen von Streitsucht oder Schuldzuweisungen – bekehrt – Abhilfe schafft, wird es wohl unvermeidlich als Wille zum Leben in Bewußtheit, auszulegen sein. Anspruchsdenken verbindet sich damit nicht.

Kriegs- oder Streitbefestigungen angesichts abstrakter, aber unstreitig statuierter tatsachenvermutlicher Sachverhalte machen den fiduzialwahrscheinlich „Ungehorsamen“ und „Streitsüchtigen“, den NAMEN-Benutzer sichtbar, den der Vorhalt der „Untreue“ niederstrecken wird. Denn Streit ist Krieg!

„Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt.“ – Buddha –

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ -chinesisches Sprichwort-

(aus „Shaolin – Das Geheimnis innerer Stärke“ von Dr. Thomas Späth, Shi Yan Bao – Verlag Gräfe und Unzer)

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——– Original-Nachricht ——–

Betreff:

Leidest du noch oder lebst du schon (Jes 35,10; Offb 21,4)? ( n a c h der Bürgerversammlung und v o r der Montagsdemo im befriedenden Sinneswandel der wahren Wende, offener Brief)

Datum:

Sat, 09 Mar 2013 12:17:17 +0100

Von:

Friedrich Röck <Friedrich.Roeck@t-online.de>

An:

Dr. Wolfram Friedersdorff <wfriedersdorff@schwerin.de>, Dieter Niesen <dniesen@schwerin.de>, Angelika Gramkow <AGramkow@SCHWERIN.DE>, Erwin Sellering <erwin.sellering@stk.mv-regierung.de>, Alle Leidtragenden <streichliste@gmail.com>

 

Geldnöte und Sparzwänge in der Kommune? – „Anmut sparet nicht noch Mühe“…
(Bürgerversammlung 13.02.2013 – Kinderhymne von Bertolt Brecht, von Hanns Eisler vertont)

Gedanken zum Zehn-Millionen-Paket zur Verringerung unseres Haushaltsdefizits in Schwerin

von Friedrich Röck (Anschrift: Dr.med. Friedrich Röck, Lobedanzgang 15, 19053 Schwerin; Friedrich.Roeck@t-online.de)

Herr Dr. Friedersdorff, ich sehe unser Gemeinwesen in großer Not und ratlos – muß guter Rat immer teuer, oder kann er auch recht und billig sein? Hier ist der wohlwollende meine:

Ich fürchte, solange wir uns mit Absichten quälen, wird es uns an Einsicht fehlen.

Und erst die Einsicht bringt uns den Frieden, die Freiheit und das Wohl-Sein

in die Stadt und – urbi et orbi – auch in das Dorf, lieber Herr Friedersdorff!

Haben Sie schon mal einen Gedanken daran verschwendet, daß es eigentlich doch gar nicht um irgendwelches Geld geht, sondern um unser Leben, ja unsere Lebensfreude?

Wollen wir kultiviert sein, also unser Gemeinwesen pflegen, dann müssen wir bitte schön unseren Gemeinsinn reanimieren! Das aber heißt, das aber bedeutet nichts anderes als den Abschied von allem Parteiischen, die Abkehr von jeder Partei!

Christen, wo seid ihr? Mensch, wo bist du? Mt 6,10 und frei nach Eichendorff:

Wer Erd’ und Himmel will erhalten, hat auch dein’ Sach’ aufs Best’ bestellt! Vielen Dank!

(„Wem Gott will rechte Gunst erweisen“… „Der frohe Wandersmann“

von Joseph Freiherr von Eichendorff, von Felix Mendelssohn-Bartholdy vertont)

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Alter oder neuer Mensch? Adam oder Christ?

(1Ko 15,45-54; Rö 5,12-19; Rö 6,1.2; Mt 7,12-21; Rö 6,22.23)

Wille, Tugend, Sinn und Geist der Aufklärung, des Preußentums, des Weisen:

Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen, noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben. Sie hat nur zu erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert. (Friedrich der Große)

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des EINEN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! (frei nach Psalm 1,1.2)

Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, zu meiden die Stricke des Todes. (Sprüche 13,14)

Laßt euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. Darum seid nicht ihre Mitgenossen. Auch
ihr wart früher verunglückt; nun aber seid ihr Licht in dem Einen. Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. (frei nach Eph 5,6-9)

Erkennst du das Übel, so nenn es auch schlimm und friste nicht Frieden dem Frevel (Edda):

Solange wir selbstherrlich an den trüben Wasserflüssen der Hure Babylon unser Unwesen treiben, anstatt in aller Reinheit und Klarheit dem Herrlichen des Selbst die Ehre zu geben, sind wir selber Sündenfälle, Diaspora, diabolisch. Das ganze Abendland trifft diese Klage. (Hörbar wird sie in der Not, vgl. Psalm 137, die Reformation. Heute ist der Text vergessen,
scheint sie verstummt. Jedoch – die „süßeste Melodie“ ist geblieben… BWV 653, EG 83)

Schöne reife Beeren am Bäumchen hangen: Nachbar, da hilft kein Zaun um den Garten; lustige Vögel wissen den Weg. (Eduard Möricke; und was ist und sei des Deutschen Größe? Friedrich Schiller)

Kommen wir also – aus blindem Konsumrausch notwendig erwachend – zur Vernunft:

Nicht der Glaube, die Vernunft* muß Richter sein über alles, was am Menschen ist!

(Friedrich der Große, Anselm von Canterbury, alle Aufklärer und alle Weisen dieser Welt)

* das Ordnende wider den würdelosen, beleidigenden, kränkenden, tötenden (Rö 6,23) geistlichen wie weltlichen Sündenfall in Glaube (Credo, Kredit) und Schuld (Schulden)

Cogito ergo sum? Glaube (Kirche), zweifle, denke (Descartes), kritisiere (Kant), ex-sistiere,

dis-kutiere (Wissenschaft)? AMO ERGO SUM! Erkenne, vertraue, sei (Ein-Sicht, Weises)!

Schöpfer (Liebe) und Schöpfung (Leben) sind eins; allein also was leben will, das lebt!

(1Ko 13,13; 1Jh 4,16; Rö 13,10 – alle Natur, alle Vernunft, alles Weise dieser Welt)

Üb’ immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab! (stündliches Glockenspiel der Potsdamer Garnisonskirche, Geistesgut Preußens, von Ludwig Christoph Heinrich Hölty)

Laß dich fallen wie heben in den Gemeinsinn, in das Licht, und du bist und wirst und bleibst – ein Mensch.

Glücklich ist der Mensch, der in der Weisheit verharrt.

(Thomas von Aquin; Ps 104,24; Spr 13,14; Weish 6,21; 7,14; 8,16)

 

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Wem gehört die Stadt? Die Stadt gehört UNS allen! Schwerin streicht die Streichliste – Bürgerversammlung 20.02.2013 – Demonstration gegen die Streichliste, 11.03.2013, 15.30 Uhr, Markt Schwerin zur Einstimmung sehr zu empfehlen: Deutsche Messe von Franz Schubert, Deutsches Requiem von Johannes Brahms, siehe oben und natürlich die Europahymne „An die Freude“ von Friedrich Schiller und Ludwig van Beethoven

Sie sprechen von der sogenannten Realität, lieber Herr Niesen. Was aber ist wahr (Jh 18,38)?

Sind wir Sklaven des Geldes, Knechte der Gier, oder sind wir Herren unserer selbst, Kinder des Einen (des Lichtes, des Gewissens, des Sinns – des Wahren, des Guten, des Schönen)?

Irren ist menschlich, aber teuflisch ist es, selbstherrlich im Irrtum zu beharren. Gott verspricht deiner Reue Vergebung, nicht aber deiner Saumseligkeit einen neuen Tag! (Augustinus)

Sing, unsterbliche Seele, der sündigen Menschen Erlösung! (Friedrich Gottlieb Klopstock)

Die junge DDR erfreute sich immerhin der durchaus beherzigten und also gelebten zehn Gebote der Jungpioniere. Doch das alle Hoffnung weckende, wunderbare Kerzenlicht der Wende haben wir leider nicht weitertragen können… Oder doch? Bedarf es nicht eines Jungbrunnens, ja einer Wiedergeburt der Sittlichkeit, um all unsere Probleme, auch die unseres Haushaltes, zu lösen?

Willst ewige Freude du haben, häng jenem an, was ewig ist! (Augustinus)

Kirchenspaltung? Scheidung von Geist (Priester, Altar, Kirche?) und Welt (König, Thron [oder was davon noch übrig ist], Staat?)? Wahre Christen wären wahre Menschen und vernünftig:
Betrachten wir die Versuchungen Jesu in der Wüste als die Versuchungen des Menschen auf Erden, dann ist der Weg der Lösung unserer Probleme vorgegeben: Hebe dich hinweg von mir, Versucher! Denn es steht nicht nur geschrieben, sondern ist auch völlig einleuchtend und klar:
Zwietracht beleidigt, kränkt und tötet, Einsicht erfreut, heilt und belebt! Ihr allein gilt unser Sinnen und Trachten, unser Wollen und unser Dienst! – Da verläßt uns machtlos der Versucher.
Und siehe, die Menschen sind Engel, und die Erde ist des Himmels. (frei nach Mt 4,1-11)

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Ich bin so sehr nicht aus der Art geschlagen, daß ich der Liebe Herrschaft sollte schmähen.

Denn sie ist des Gesetzes Erfüllung. Und glücklich allein ist die Seele, die liebt.

(Friedrich Schiller; Rö 13,10; J.W.von Goethe)

Die Natur bewege den Menschen, nicht der Mensch die Natur! Das Weise sei des Menschen Orientierung! Geist und Kraft, Wort und Tat, Theorie und Praxis – Gott und Welt seien eins!

Das also gereicht uns allen (!) innen wie außen zum Wohle:

Macht und Gemeinsinn sind und seien eins – im Kleinen wie im Großen!

Dem Einen (dem Wahren, dem Guten, dem Schönen) die Ehre – den Segen der Welt!

Besiege, o Mensch, das Böse als Gutes: Liebe! und tu, was du willst.

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——– Original-Nachricht ——–

Betreff:

Anmut sparet nicht noch Mühe… (offener Brief)

Datum:

Fri, 15 Feb 2013 19:38:03 +0100

Von:

Friedrich Röck <Friedrich.Roeck@t-online.de>

An:

Dr. Wolfram Friedersdorff <wfriedersdorff@schwerin.de>

Geldnöte und Sparzwänge in der Kommune? – „Anmut sparet nicht noch Mühe“…
(Bürgerversammlung 13.02.2013 – Kinderhymne von Bertolt Brecht, von Hanns Eisler vertont)

Gedanken zum Zehn-Millionen-Paket zur Verringerung unseres Haushaltsdefizits

in Schwerin von Friedrich Röck (Anschrift: Dr.med. Friedrich Röck, Lobedanzgang 15, 19053 Schwerin; Friedrich.Roeck@t-online.de)

Herr Dr. Friedersdorff, ich sehe unser Gemeinwesen in großer Not und ratlos – muß guter Rat
immer teuer, oder kann er auch recht und billig sein? Hier ist der wohlwollende meine:

Ich fürchte, solange wir uns mit Absichten quälen, wird es uns an Einsicht fehlen.

Und erst die Einsicht bringt uns den Frieden, die Freiheit und das Wohl-Sein

in die Stadt und – urbi et orbi – auch in das Dorf, lieber Herr Friedersdorff!

Haben Sie schon mal einen Gedanken daran verschwendet,

daß es eigentlich doch gar nicht um irgendwelches Geld

geht, sondern um unser Leben, ja unsere Lebensfreude.

Wollen wir kultiviert sein, also unser Gemeinwesen pflegen, dann müssen wir bitte schön unseren Gemeinsinn reanimieren! Das aber heißt, das aber bedeutet nichts anderes als den Abschied von allem Parteiischen, die Abkehr von jeder Partei!

Christen, wo seid ihr? Mensch, wo bist du? Mt 6,10 und frei nach Eichendorff:

Wer Erd’ und Himmel will erhalten, hat auch dein’ Sach’ aufs Best’ bestellt! Vielen Dank!

(„Wem Gott will rechte Gunst erweisen“… „Der frohe Wandersmann“

von Joseph Freiherr von Eichendorff, von Felix Mendelssohn-Bartholdy vertont)

Das also gereicht uns allen (!) innen wie außen zum Wohle:

Macht und Gemeinsinn sind und seien eins – im Kleinen wie im Großen!

Dem Einen (dem Wahren, dem Guten, dem Schönen) die Ehre – den Segen der Welt!

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Anhänge:

(1) Abendläuten im Abendland

(2) Kirche oder Reich

(3) Der geläuterte Prometheus

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(1) Abendläuten im Abendland

Wortmeldungen für den Abend und das Abendland nach der Morgenröte der Genesung

Den Tod ersehn’ ich, müd, es anzusehn:

Wie sich Verdienst verhüllt im Bettlerkleide

Und hohles Nichts sich darf im Prunke blähn

Und Treue wird verkauft durch falsche Eide,

Wie Würde trägt der ausgepichte Wicht,

Und keusche Sittlichkeit verfällt in Schande

Und echte Ehre lebt im Gunstverzicht

Und Majestät im schlotternden Gewande,

Wie Kunst verstummen muß vor Büttels Macht

Und Geist entsagt für die gelehrten Narren,

Und Wahrheit wird als Torheit ausgelacht

Und Güte muß des Winks der Bosheit harren.

Als dessen müd, hielt’ ich den Tod für Glück,

Blieb meine Liebe einsam nicht zurück.

William Shakespeare (Sonett 66)

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Das Christentum ist schwer erkrankt, und Kirchenbildung, Kirchenspaltung, gottloses Europa zeugen vom Verfall. Die Ethik wird nur noch verkündet, nicht gelebt. Was bleibt vom Menschen?

In der Bibel steht: „Besiege das Böse mit Gutem“. Rö 12,21. Das scheint ja offensichtlich noch nicht geschehen zu sein. Hilft uns da das Papst-Buch weiter? Und der Glaube? Und die Kirche?

„Wenn die Vernunft einschläft, erwachen die Ungeheuer.“ Francisco de Goya. Ist nicht schon die Scheidung von Geist (Kirche?) und Welt (Staat?) Macht-Mißbrauch und ungeheuerlich (Mt 6,10)?

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ 1Kor 13,13. Sollte Menschen nicht eher das Amo im Herzen brennen anstatt das Credo im Kopf?

Erkennt der Papst und erkennen Sie die Aufklärung als den Weg in das Licht? Erkennt inzwischen Maria Theresia den großen Friedrich, Wien das aufklärende Berlin, Rom das sittliche Preußen?

Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’? Nec laudibus, nec timore (Gahlen)!

Nicht das Selbstherrliche, sondern das Herrliche des Selbst ist und sei!

Leicht des Irdischen entbehret, wer vom Himmlischen sich nähret. Lorenzo da Ponte. Was weiß der Papst von der Lehre des Weisen, der den Tod nicht schmeckt (Spr 13,14; Jh 8,52; 1Ko 15,54)?

Jesus erkennt das Reich Gottes inwendig in uns. Lk 17,21. Und der Papst? Und Sie? Wie stehen Sie zur Frömmigkeit, zur Unio mystica, zu dem lebendigen Eins-Sein und Eins-sein-Wollen mit dem ewigen Grund unseres Seins, mit der Seele, mit dem herrlichen, himmlischen Einen, was ist?

Zwanghaft fälschen, leiden und sterben also oder sich freien Sinnes, herrlich beseelt des wahren Lebens erfreuen? Nicht-Sein oder Sein? Das ist hier die Frage! (frei nach William Shakespeare)

Kommt also zur Vernunft: Nicht der Glaube, die Vernunft muß Richter sein über alles, was am Menschen ist! (Friedr.d.Gr., Anselm von Canterbury, alle Aufklärer und alle Weisen dieser Welt)

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Erkennst du das Übel, so nenn es auch schlimm und friste nicht Frieden dem Frevel (Edda):

Alter oder neuer Mensch? Adam oder Christ? Teufel oder Gott? Hölle oder Himmel?

(1Ko 15,45-54; Rö 5,12-19; Rö 6,1.2; Mt 7,12-21; Rö 6,22.23)

Glücklich ist der Mensch, der in der Weisheit verharrt.

(Thomas von Aquin; Ps 104,24; Spr 13,14; Weish 6,21; 7,14; 8,16)

 

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(2) Kirche oder Reich

Es ist Licht – und es sei licht!

Ein Lichtblick gefällig? Aber na klar doch, denn

Aufklärung ist wahres Evangelium, Freudenbotschaft, Heilkunde,

ist aller Heilkundigen, aller wahren Kultur und Kunst, aller wahren Menschen

Würde, Ehre, Treue, Pflicht und Recht, ist ewige Stimme der Natur wie der Vernunft!

 „Jesus von Nazareth“ – Vorstellung des aktuellen Buches von Papst Benedikt XVI.

Referent: Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Hamburg

Thomas-Morus-Bildungswerk Schwerin, Bernhard-Schräder-Haus, 30.01.2013

sanfte Gewalt auch für politisch Verbohrte, ein zeitloser Rat aus der und für die friedvolle Wende im Hier und Jetzt von Friedrich Röck

Der Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb, tret’ ich heraus zu euch. (Friedrich Schiller)

Es ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche. (Gotthold Ephraim Lessing)

Lieber Herr Weihbischof,

darf ich offen zu Ihnen sein? Ich muß es tun,

wo ich der Not gehorchen und der Heilkunde die Treue halten will.

Mir sind bei meinem Studium vor der Wende an der Uni Rostock vier lateinische Sprüche aufgefallen, die sehr viel mit Religion zu tun haben und – mich bis heute auch „katholisch“, also aufs Eine und Große und Ganze bezogen, sinnreich beschäftigen:

1.      Simplex sigillum veri.

2.      Medicus curat, natura sanat.

3.      Dosis facit venenum.

4.      Doctrina multiplex, veritas una.

Was denn da heißt:

  1. Simplex sigillum veri. Das Einfache ist das Siegel des Wahren. Verirren wir uns, wo es kompliziert und differenziert, pluralistisch und multikulti wird, nicht im Falschen?
  2. Medicus curat, natura sanat. Der Arzt kuriert, die Natur heilt. Heilen wir nicht nur dort, wo wir dem Gesetz gehorchen und also Seinen Einen Willen, die Liebe leben?
  3. Dosis facit venenum. Die Dosis macht das Gift. Vergiften wir nicht unsere Herzen und Seelen, unseren Geist, unseren Sinn mit allzuvielen Meinungen, Worten und – Geld?
  4. Doctrina multiplex, veritas una. Es gibt viele Lehrmeinungen, aber nur eine Wahrheit. Sollten wir nicht in all unserem Streben das Eine (das Gute, das Schöne, das Wahre) suchen und die trügerischen Vor-Urteile der „Leer-Meinungen“ hinter uns lassen?

Wenn sich der Papst nun im modernen, also zeitlichen Wissenschafts-dis-kurs verkrümelt, anstatt dem Einen, dem Ewigen, dem Weisen die Ehre zu geben, dann beugt er sich nicht Seinem Willen, ist er nicht eins in Wort und Tat (Mt 6,10), nicht „uni-versitär“. Himmel hilf!

Ich fürchte also, dem wortreichen Bayern-Papst fehlt die geistreiche preußische Klarheit, das heilsam wendende, all-einende protestantische wie evangelische Korrektiv (Eph 5,6-9):

Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen, noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben. Sie hat nur zu erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert. (Friedrich der Große)

„Üb’ immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab!“

Laß dich fallen wie heben in den Gemeinsinn, in das Licht, und du bist und wirst und bleibst – ein Mensch.

Von Herz zu Herz, von Sinn zu Sinn, von Leben zu Leben

Das ewige Kind des Einen

in wie um uns, i.A. Friedrich Röck

(Anschrift: Dr.med.F.Röck, Lobedanzgang 15, D-19053 Schwerin; Friedrich.Roeck@t-online.de)

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(3) Der geläuterte Prometheus

 

Im Wahren ist und sei der Mensch dem Menschen ein Mensch, nicht Hirte noch Schaf (Mt 23).

Denn im Wahren ist nicht blinder Glaube, sondern Weises: Ein-Sicht und Erkennen (Spr 2,10.11).

Und wo wir im Wahren den Menschen, uns selbst erkennen, erkennen wir Gott, unser Selbst.

DER GELÄUTERTE PROMETHEUS

(frei nach J.W.von Goethe)

Bestreue nun dein Käppchen, Papst, mit Asche, und übe,

Dem Knaben gleich, der Disteln köpft, an Kirchen dich und Klosterhöhn!

Mußt mir meine Erde doch lassen stehn, und meinen Willen,

Den du nicht befolgt, und meine Sonn, um deren Glut du mich beneidest.

Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonn als dich, Priester!

Du nährest kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch deine Majestät

Und darbtest, wären nicht die Götzendiener hoffnungslose Toren.

Da ich ein Kind bin, wohl weiß, wo aus und ein,

Kehre ich mein sehnend Aug zur Seele:

So (!) mich durchströmt ein Geist, den meinen zu beleben,

Herzblut wie meins, sich des Bedrängten zu erbarmen.

Wer hilft mir wider der Begierde Übermut?

Wer rettete vom Tode mich, von Sklaverei?

Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig glühend Herz?

Und glühtest, jung und gut, betrogen,

Rettungsdank dem Kirchenfürsten „droben“?

Ich dich ehren? Wofür? Hast du die Schmerzen gelindert

Je des Beladenen? Hast du die Tränen gestillet je des Geängsteten?

Hat nicht mich zum Menschen gebildet des Vollkommenen Geist

Und des All-Mächtigen Kraft, mein Gott und der deine?

Wähntest du etwa, ich sollte das Leben, mich hassen,

In deine Kirche fliehn, nur weil nicht alle Blütenträume reiften?

Hier sitz ich, forme Menschen nach SEINEM Bilde,

Ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu erfahren, zu reifen,

Zu erkennen und zu freuen sich, und dein nicht zu ehren, wie ich!

Jedoch auch dir, der du so weit gefehlt, sei heute die helfende Hand gereicht – freilich als Mensch, und nicht als Papst. Vermagst du dich noch als Mensch zu erkennen, als Mensch zu empfinden, so wird die Pflicht in dir erwachen, und Gottes Geist wird dich reinigen, kräftigen, beleben und befähigen zu wahrer Umkehr, wahrer Ein-Sicht, wahrem Dienst: dem SEIN UND WERDEN AUS LIEBE. Das ist dein Lebensweg, Papst! Das ist unser Lebensweg. Beschreitest du ihn mit ganzem Herzen, so sei als Kind im Volke des Einen willkommen, geachtet und geliebt. Beschreitest du ihn nicht, so bist und wirst du nichts. Sei also alles oder nichts, Papst. Ich wünschte, du wärest alles: Trage die Last der neben dir leidenden Kreatur, Papst, und sei’s gewesen! Denn hier bist du erlöst.

Auch ich war ein menschlich Irrender, ein von Hochmut getrieben Verführter, Verführer und diene nunmehr, durch unser Selbst geläutert, freudig und dankbar dem Sinn von ganzem Herzen.

Dein Prometheus

Die Natur bewege den Menschen, nicht der Mensch die Natur! Das Weise sei des Menschen Orientierung! Geist und Kraft, Wort und Tat, Theorie und Praxis – Gott und Welt seien eins!

Ich bin so sehr nicht aus der Art geschlagen, daß ich der Liebe Herrschaft sollte schmähen.

Denn sie ist des Gesetzes Erfüllung. Und glücklich allein ist die Seele, die liebt.

(Friedrich Schiller; Rö 13,10; J.W.von Goethe)

Besiege, o Mensch, das Böse als Gutes: Liebe! und tu, was du willst.

http://rsv.daten-web.de/Christenheit/Der-gelaeuterte-Prometheus.html

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OSTER-GEDANKEN-2012