Ludwig v. Mises Institut – Die Zukunft gehört politikfreien Gemeinwesen und Kleinstaaten

30.10.2017 – Bericht über die 5. Ludwig von Mises Institut Deutschland Konferenz: „Small is beautiful – vom Vorteil kleiner politischer Einheiten“

von Andreas Tiedtke.

Wer den Frieden zwischen den Völkern will, muss den Staat und seinen Einfluss auf das Stärkste einzuschränken wissen.[1]

Der herausragende österreichische Ökonom Ludwig von Mises (1881 – 1973) meinte:

Und kleinere politische Einheiten sind gewiss ein Weg dorthin. Dass das Thema der Konferenz topaktuell war, zeigen nicht nur der Brexit und die Unabhängigkeitsbemühungen in Katalonien, sondern am Konferenzwochenende fanden auch die Referenden in Venetien und der Lombardei statt, bei denen sich jeweils über 90% der Abstimmenden für mehr Autonomie aussprachen.

Die 5. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Instituts Deutschland fand wieder im ausverkauften Festsaal des Bayerischen Hofes statt und beschäftigte sich mit den Vorteilen von Dezentralisierung und kleinen politischen Einheiten. Der Präsident des Institutes, Professor Dr. Thorsten Polleit, durfte prominente Praktiker und Theoretiker zu diesem Themenfeld begrüßen: S.D. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, den Juristen und Unternehmer Dr. Titus Gebel, sowie den Rechtwissenschaftler Professor Dr. David Dürr aus der Schweiz. Zu den Vortragenden gehörten auch der Vorstand des Institutes, Andreas Marquart, sowie Thorsten Polleit selbst.

Für Ludwig von Mises bedeutete Demokratie nicht Mitbestimmung oder Mehrheitsprinzip, sondern Selbstbestimmung:

Das Selbstbestimmungsrecht in bezug auf die Frage der Zugehörigkeit zum Staate bedeutet also: wenn die Bewohner eines Gebietes, sei es eines einzelnen Dorfes, eines Landstriches oder einer Reihe von zusammenhängenden Landstrichen, durch unbeeinflußt vorgenommene Abstimmungen zu erkennen gegeben haben, daß sie nicht in dem Verband jenes Staates zu bleiben wünschen, dem sie augenblicklich angehören, sondern einen selbständigen Staat bilden wollen oder einem anderen Staate zuzugehören wünschen, so ist diesem Wunsche Rechnung zu tragen. Nur dies allein kann Bürgerkriege, Revolutionen und Kriege zwischen den Staaten wirksam verhindern.[2]

 

[1] Ludwig von Mises, Nation, Staat und Wirtschaft (1919), S. 77.
[2] Ludwig von Mises, Liberalismus (1927), S. 96.

Weiterlesen: http://www.misesde.org/?p=16996

Wichtig ist, daß eine öffentliche Debatte beginnt

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Altrechtliche Waldgenossenschaften besinnen sich ursprünglicher Rechte

Sich ursprünglicher Rechte zu besinnen ist die eine Seite der Medaille, sich aus dem Status ‚bürgerlicher Tod‘ (c.d.m. = capitis deminutio maxima = große Statusminderung = Verwaltung als Sache) zu befreien, ist dann noch die andere Seite derselben Medaille:

was-du-für-die-Souveränität-tun-kannst
Souveränität-und-zugesendete-Sichtweisen-für-den-klaren-Blick
außergewöhnliche-Belastungen-des-noch-namentlich-kooperierenden-Treunehmers
TING/THING – Gemeinschaft, Gemeinde, Ratsversammlung
F r e i W I N D – Initiative freier und eigenverantwortlicher Menschen
Kultur der INDUMUTYSTIK – Kultur des Wassermannzeitalters

Wer nach zwei organisiert verlorenen Weltkriegen ohne Friedensvertrag der Alliierten und ohne Volkssouveränität über eine Geburtsurkunde in der REGIS tratur einer BRD-Gemeinde-Agentur und somit im REGIS ter der Anteilseigner der Bundesrepublik Deutschland als deren Eigentum eingetragen gewesen war sowie durch Nutzung einer sogenannten Staatsangehörigkeit ‚deutsch‘ und eines Bundespersonalausweises sich als Personal unterworfen gehabt hatte, der hatte damit auf seine Menschenrechte und bürgerlichen Rechte weitestgehend verzichtet. Er war dann nur im Besitz der dem Bundespersonal im Rechtsschein durch die Geschäftsführungen von Bund und Land zugewiesenen Rechte und Pflichten als Treunehmer zum fremdbesitzlichen NAMEN gewesen.

Bis zur Auflösung der uns aufoktroyierten ordinierten Fiktion irren wir also, in Übereinstimmung mit dem hier dargelegten, durchaus im fremden Namen, denn wir sind treunehmend und lizenztechnisch, lediglich der geschäftsführende Agent und der Nutznießer des namentlichen Benennungs-Urteils.

adn-Nachrichtenagentur

Wasungen/Meiningen, 6. September 2014 (ADN).  Die Mehrheit der 33 noch ungeklärten Fälle offener Eigentumsfragen wurden in den vergangenen zwölf Monaten erledigt. Noch sieben harren ihrer Bearbeitung. Das teilte am Sonnabend in Wasungen an der Werra der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Wasungen, Thomas Kästner, den Mitgliedern der Waldgenossenschaft Rupperg auf ihrer jährlichen Generalversammlung mit. Damit herrsche nun sehr viel mehr Klarheit darüber, wer derzeit die einzelnen Eigentümer der jahrhundertealten Gesellschafts-, Wirtschafts- und Selbsthilfeorganisation  sind. Die Kenntnisse darüber waren vor rund einem Vierteljahrhundert zu Zeiten der Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten äußerst gering. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) war bestrebt, diesen uralten Genossenschaften die Handlungs- und Existenzgrundlage einzuengen und  zu entziehen. Allerdings fehlten dazu letztlich die allerletzten juristischen Mittel. Auch nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland (BRD) wurde den Waldgenossen das Leben nicht leicht gemacht. Der juristische Status, auf dem diese im Vergleich zu den allgemein bekannten…

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