Geduld, Glück und Erfolg im Leben – verbunden mit mentaler Stärke

Der Mensch war ein Exempel der beispiellosen Geduld der NATUR gewesen. (frei nach CHRISTIAN MORGENSTERN)

Geduld war die Kraft gewesen, mit welcher wir das Beste hatten erlangen können. (unbekannt)

Aus der GEDULD geht der unschätzbare FRIEDEN hervor, welcher das GLÜCK der Welt ist. (BALTASAR GRACIAN)

Wenn Du glücklich bist, hilfst Du der ganzen Menschheit. (WISSARION)

Wie groß ist das Glück, wenn Du an der Quelle lebst und diese zusammen mit Deinem Leben sprudelt. (WISSARION)

Bindet euch nicht an die sich ständig ändernden Werte, verbindet euch mit dem EWIGEN, nur dann findet ihr das Glück. (WISSARION)

Glücklichsein ist nicht der Zweck unseres Lebens, sondern das Ergebnis unserer Lebensweise. (unbekannt)

Glück ist keine vorübergehende Empfindung, sondern eine unendliche Gabe, die gepflegt werden will und die weit über den physischen Körper hinausreicht. (OMRAAM MIKHAEL AIVANHOV)

Die Suche nach dem wahren Glück ist die Suche nach GOTT. (OMRAAM MIKHAEL AIVANHOV)

Um dieses Glück zu erlangen braucht man kein Geld, sondern LICHT. (OMRAAM MIKHAEL AIVANHOV)

Liegt die Quelle eures Glückes IN EUCH, dann kann nichts und niemand euch dies nehmen. (OMRAAM MIKHAEL AIVANHOV aus dem Buch: „Saaten des Glücks“, Band 231)

Der Erfolgreiche hatte aus seinen Erfahrungen gelernt und wird auf neuen Wegen weiterschreiten. (frei nach DALE CARNEGIE)

Die Welt, die wir sehen, ist ein Spiegel von uns selbst – Wir können uns nicht ändern, indem wir die Welt verändern; nur wenn wir uns selbst ändern, wird sich die Welt ändern. (Pir Al Wahshi, Sufimeister)

Es ändert sich die Welt schon, in dem Moment, wo mehrere Menschen die Absicht dazu bekunden.
Es kann aber noch viel mehr getan werden.
Jeder Mensch, der an sich selbst arbeitet und sich selbst dabei positiv verändert, strahlt dies in die Welt hinaus.
Seine Umgebung spürt das und wird dadurch harmonischer.
Veränderung kommt immer von innen, und zeigt sich dann im außen!
(Birgit Bär – Mentaltrainerin)

In so heillosen Zeiten muß man sich mit Eingeweiden von Eisen und mit einem ehernen Herzen versehen, um alle Empfindsamkeit loszuwerden. (Friedrich der Große)

Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld.
Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan.
Tanze, als ob niemand Dich beobachte.
Singe, als ob niemand Dir zuhöre.
Lebe, als sei das Paradies auf Erden. (unbekannt)

Heilung ist das Umarmen dessen, was wir am meisten fürchten.
Heilung ist das Öffnen dessen, was verschlossen war,
das Weich werden dessen, was zur Blockade verhärtet war.
Heilung besteht darin, zu lernen, dem Leben zu vertrauen. (Jeanne Achterberg)


7 Eigenschaften mental starker Menschen

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Auch wenn man von mißgünstigen Menschen umgeben ist, kann man durch mentale Stärke sein Selbstvertrauen aufrecht erhalten und seinen eigenen Weg gehen.

Mental starke Menschen kennen sich selbst so gut, daß sie nicht zulassen, daß andere sie verändern. Außerdem schaffen sie es, in schwierigen Situationen auf intelligente Weise zu handeln. Nicht jeder ist für große Verantwortung im Leben vorbereitet. Mental starke Menschen wehren sich erfolgreich gegen Versuchungen, die sie auf die falsche Fährte bringen.

Vielleicht bist du ein mental starker Mensch, oder willst zu einem werden. In diesem Artikel erfährst du mehr über 7 Eigenschaften mental starker Menschen, mit denen du dich vielleicht identifizieren kannst.

Dabei spielt es keine Rolle, in welchen Lebensabschnitt du dich befindest oder ob du bereits viel oder wenig Erfahrung hast…

Worauf es hierbei wirklich ankommt, ist der Wunsch, zu einem besseren Menschen zu werden, und nicht zuzulassen, daß Umstände oder negative Einflüsse zur Wirkung kommen.

1. Sie können nein sagen

Das Wort „nein“ hat viele negative Konnotationen und vielen fällt es schwer, gewisse Gefälligkeiten oder Bitten abzuschlagen. Oftmals fühlt man sich schlecht, wenn man sich zugesteht, etwas nicht zu wollen. Es ist sehr wichtig, daß man lernt, nein zu sagen, auch wenn es schwerfällt. Etwas zu verneinen macht dich nicht zu einer schlechten Person, denn jeder hat das Recht darauf, seinem Willen gemäß zu handeln.

2. Scheitern ist der Weg zum Erfolg

Mental starke Menschen wissen, daß wir, um laufen zu lernen zuerst kriechen und stolpern müssen. Nur mit großen Anstrengungen, viel Schweiß und Tränen können wir lernen, aufrecht zu gehen.

Deshalb verwerfen Sie Irrtümer, Fehltritte und Fehlschläge nicht. Sie wissen, daß genau diese zum Erfolg führen werden.

Außerdem können Sie sich ihre Fehler eingestehen und schaffen es, so viel Positives wie möglich daraus zu ziehen. Sie sind sich bewußt, daß sie ohne Fehler zu machen, nie wissen werden, woran sie scheitern und was sie verbessern müssen.

Jedes Scheitern ist eine Gelegenheit.

3. Sie nehmen ihr Glück selbst in die Hand

Viele überlassen ihr Glück den anderen. Viele denken, daß der Partner in einer Beziehung für das eigene Glück zuständig ist, doch so gibt man nur die Verantwortung ab, die jeder selbst für sein Glück trägt.

Mental starke Menschen sind sich darüber im Klaren, daß man als Individuum für sich selbst glücklich sein muß und daß man die Zügel seines Glücks nie in fremde Hände legen sollte. Das endet nie gut.

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4. Sie haben kein Angst vor der Angst

Oftmals verspürt man Angst. Angst vor dem Scheitern, Angst davor, verlassen zu werden, Angst vor der Einsamkeit, Angst vor Beschämung, Angst vor Zurückweisung… Ängste, die man nie überwindet, weil man nicht den Mut aufbringt, sich ihnen zu stellen.

Wenn du mental stark bist, dann weißt du, daß der einzige Weg, eine Angst zu besiegen, dahin führt, sich dieser zu stellen, ihr ins Gesicht zu sehen und sie hinter sich zu lassen. Sie zu ignorieren bringt dich nicht weiter. Jede Angst bleibt bestehen, wenn man sich ihr nicht entgegenstellt.

5. Sie verfügen über emotionale Intelligenz

Emotional intelligente Menschen trifft man nicht so oft an. Diese wissen, wie sie ihre Gefühle richtig zum Ausdruck bringen können. Die meisten deuten ihre Gefühle nicht richtig und äußern sie konsequenterweise auch nicht richtig.

Das passiert mental starken Menschen nicht. Sie kennen sich selbst so gut, daß sie ihre eigenen Gefühle verstehen und wissen, wie sie diese zum Ausdruck bringen können, statt sie zu unterdrücken.

Das macht sie zu sehr einfühlsamen Menschen mit großer Beobachtungsgabe und Verständnis gegenüber den Gefühlen und Empfindungen der anderen.

6. Sie lassen sich von eifersüchtigen Menschen nicht beeinflussen

Böswillige Menschen sind darauf aus, Energien von den Schwächsten abzuziehen. Wenn du allerdings emotional gefestigt bist, dann weist du, wie du ihnen entgehen kannst, auch wenn sie sich in deiner Umgebung befinden.

Manchmal kann man mißgünstigen Menschen nicht aus dem Weg gehen, aber was man sehr wohl verhindern kann ist, daß ihre Böswilligkeit negativen Einfluss ausübt. Sich selbst zu kennen, zu vertrauen, nein zu sagen und sich seinen Ängsten zu stellen bedeutet gleichzeitig, daß man für böswillige Menschen ein schweres Ziel ist.

7. Veränderungen sind etwas Positives

Manche Menschen haben eine tief sitzende Angst vor Veränderungen, was dazu führt, daß sie die meiste Zeit in ihrer Komfortzone verbringen. Eine sehr gemütliche Zone, in der man weder vorwärts noch rückwärts geht, sondern einfach stehen bleibt. Mental starke Menschen wissen, daß Veränderungen immer etwas Positives sind und daß man vor lauter Angst oftmals nicht imstande ist, den ersten Schritt zu tun. Alles andere geht dann wie von selbst.

Bist du ein mental starker Mensch? Wärst du gern einer? Die vorigen Eigenschaften sind nur einige, über die du nachdenken kannst, um dein Leben von jetzt an zu ändern.

Mit mentaler Stärke kannst auch du zu solch einem Menschen werden und dafür sorgen, daß es dir besser geht.

Denk darüber nach, daß nicht immer nur das Leben ungerecht ist oder immer nur die anderen an allem Schuld sind. Die Veränderung muß in dir selbst beginnen. Das Leben mit anderen Augen sehen und nicht zulassen, das gewisse Dinge einen großen Unterscheid machen können.

Quelle: http://www.erfolgreichgluecklich.com/2016/09/15/7-eigenschaften-mental-starker-menschen/


Glück kommt aus dir heraus, nicht von außen!

Wahres Glück entsteht in dir selbst und ist nicht abhängig von den Menschen, die dich glücklich machen

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Glück ist ein Zustand, den viele anstreben und doch wenige wirklich erreichen, denn sie verwechseln Glück oft mit der Notwendigkeit, von jemandem glücklich gemacht zu werden. Glück jedoch muß aus einem selbst heraus entstehen und als Wegweiser des Lebens dienen.

Das Glück und dessen Weisheiten

Die Fülle an Zitaten und Weisheiten zum Thema Glück zeigt, daß die Menschen schon früh verstanden haben, was daran so wichtig und auch besonders ist: es entsteht in unserem Inneren und in uns selbst aus dem, was wir aus äußeren Gegebenheiten und unserem Leben machen.

Einige Beispiele, die dies zeigen, sind Folgende:

  • Ein südamerikanisches Sprichwort zu diesem Thema besagt: „Wer dem Glück nachläuft, kann es selten einholen.
  • Schon der griechische Philosoph Aristoteles wußte in der Antike: „Glück ist Selbstgenügsamkeit.“
  • Der römische Kaiser Marc Aurel war sich sicher: „Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat.“
  • Maurice Barres, ein französischer Schriftsteller, stellte fest: „Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt.“
  • Sein Schriftstellerkollege Nicolas Chamfort formulierte das so: „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“

Es scheint also, als sei allen bekannt, daß das Glücksgefühl aus einem selbst herauskommt und nicht von äußeren Umständen abhängig ist. Warum erwarten dennoch so viele Menschen, daß Einflüsse anderer Menschen oder ihre Lebensumstände sie glücklich machen?

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Glück ist auch die Abwesenheit von Ängsten

Um deinen eigenen Weg zu finden, mußt du dich zunächst selbst befreien. Befreien von Ängsten, die diesen Weg versperren, Ängsten, mit denen du dir selbst auf diesem Weg im Weg stehst. Solche Ängste können sein:

  • Angst vor Veränderung
  • Angst vor Einsamkeit
  • Angst, gesetzte Ziele nicht zu erreichen
  • Angst, die Erwartungen Anderer nicht zu erfüllen
  • Angst vor Verlust

Im Kopf drehen sich Gedanken wie „was, wenn ich dieses oder jenes ändern, aufgeben oder neu beginnen müßte?“ oder „Was würde der oder die nur von mir denken?“ und auch „das schaffe ich doch nie!“.

Du kennst solche Gedankengänge? Lerne, solche Gedanken immer positiv zu Ende zu formulieren!

„Wenn ich dieses oder jenes ändern, aufgeben oder neu beginnen würde, dann ändert sich mein Leben positiv und ich werde nach einer eventuellen Durststrecke glücklicher sein“.

Habe Mut dazu, dich über deine eigenen Ängste hinwegzusetzen, damit du dir selbst auf dem Weg nicht im Wege stehst!

Gehe den Weg zum Glück mit leichtem Gepäck

Je mehr du auf deinem inneren Weg zum Glück mitnimmst, desto schwerer wird es. Je voller du deinen Rucksack mit Bedingungen, Menschen und Dingen packst, die du alle zu deinem Glück mitnehmen möchtest, desto beschwerlicher wird der Weg.

Mußt du wirklich alle Familienmitglieder mit zu deinem persönlichen Glück nehmen? Oder ist vielleicht nur dein Partner derjenige, der mit soll? Du mußt es nicht allen recht machen auf deinem Glücksweg, denn es ist dein Weg, den nur du gehst!

Verstehe, daß du diesen Weg dein Leben lang gehen wirst, denn das Glücksgefühl entfernt sich manchmal auch wieder etwas von dir, so daß du auf deinem Weg dorthin einen neuen Abzweig, eine Weggabelung oder ein paar Steine überwinden mußt.

Glücklichsein ist ein stetiger innerer Prozess, den nur du selbst in Gang setzen kannst. Laufe los, lasse Ballast zurück und werde endlich glücklich, völlig unabhängig von äußeren Gegebenheiten!

Denn bedenke: auch ein Mensch, der nichts hat außer sein Leben, ist in der Lage trotzdem glücklich zu sein. Warum nicht auch du?

Quelle: http://www.erfolgreichgluecklich.com/2016/09/13/glueck-kommt-aus-dir-heraus-nicht-von-aussen/

Weitere Themen:

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Neues Bewußtsein – wie du dein individuelles Sehvermögen ausdehnst – Übungen

Autor: Hannelore Vonier

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Jeder kann neues Bewusstsein entwickeln.

Viele von euch halten es für möglich, dass sich die Menschen selbst ausrotten, denken aber, es sei verrückt, Träume als ein Mittel zu verwenden, um das tägliche Leben zu beeinflussen.

Oder sie glauben, dass es richtig ist, sich der Bakterien, Kriege und Katastrophen bewusst zu sein, halten es aber für vernachlässigbar, sich der anderen Teile des Selbst bewusst zu sein, die solche Probleme lösen könnten.

Es geht nicht darum, das normale Bewusstsein zu verneinen, sondern es buchstäblich zu erweitern, neues Bewusstsein dazu zu gewinnen. Und zwar dadurch, dass man andere Realitätsebenen miteinbezieht, die wirklich innerlich wahrgenommen und und genutzt werden können. Übungen dazu beschreibe ich weiter unten.

In ursprünglichen Gesellschaften ist das Konzept “neues Bewusstsein gewinnen” an der Tagesordnung.

Im Stamm der Dagara in Westafrika ist Dunkelheit etwas Heiliges. Es ist verboten, sie zu erhellen, denn sie verscheucht den Geist.
Die Nacht ist der Tag des Geistes, der Ahnen, die dann kommen und uns erzählen, was vor uns auf dem Lebensweg liegt.

Nachts ein Licht anzuzünden hieße, keinen Wert auf diese wunderbare Gelegenheit zu legen, den Weg gezeigt zu bekommen. Eine solche Einstellung wäre bei den Dagara unmöglich.

Die einzige Ausnahme von der Regel ist ein Freudenfeuer. Es strahlt zwar mächtig Helligkeit aus, ist aber nicht verboten, weil immer auch Trommeln dabei sind, und das Dröhnen der Trommeln löscht das Licht aus.

Man erwartet von allen Dorfbewohner/innen, das sie oder er lernt, wie man sich in der Dunkelheit verhält.

Einem jungen Besucher aus den “zivilisierten” Ländern wurde einmal ein Licht gegeben, weil er – typisch für die westlichen Kulturen – die Fähigkeit mit der Dunkelheit umzugehen verloren hatte. Jedes Mal, wenn die Leute das schüchterne Licht der Schibaum-Öllampe in seinem Zimmer sahen, suchten sie eilig das Weite.

Für sie bewies das Licht, dass hier ein Mensch mit den Elementen des Kosmos sein Spiel trieb. Niemals besuchten ihn die anderen jungen Männer des Dorfes nach Einbruch der Dunkelheit, wie es ansonsten zwischen ihnen üblich ist.

Rückkehr zur Quelle

Was wir im Alltag sehen, ist nicht die eigentliche Natur. Nicht, weil sie uns anlügt, sondern weil sie die Wirklichkeit so verschlüsselt, dass wir unter gewöhnlichen Umständen mit ihr zurechtkommen können.
Die Natur sieht so aus, wie sie aussieht weil wir so sind, wie wir sind.

Wir können nicht zeitlebens auf dem ekstatischen Niveau eines Erleuchteten leben. Nur zu bald wären unsere Sinne erschöpft und wir würden unsere täglichen Pflichten vernachlässigen.

Dennoch muss einmal die Zeit kommen, wo man lernt, sich als ganzheitliche Persönlichkeit zwischen diesen beiden Lebensweisen hin und her zu bewegen.

Die Stammeserziehung besteht aus drei Teilen:

  • Ausdehnung des individuellen Sehvermögens,
  • Zerstörung der Gewohnheit des Körpers, sich nur auf einer Ebene des Daseins zu bewegen, und
  • Vermittlung der Fähigkeit, in anderen Dimensionen zu reisen und wieder zurückzukehren.

Der Ausbau des eigenen Sehvermögens und seiner Fähigkeiten ist nichts Übernatürliches. Im Gegenteil: es ist sehr natürlich, Teil der Natur zu sein und einen größeren Horizont zu besitzen.

Nun zu den Übungen:

1. Wenn ihr einmal am Einschlafen seid, dann sprecht zu euch selbst: “Ich will so tun, als ob ich während des Schlafes wach wäre.”

Suggeriert euch, dass ihr in eine andere Art der Wachheit eintretet, anstatt einfach einzuschlafen. Versucht euch vorzustellen, dass ihr wach seid, während ihr schlaft.

2. Wenn ihr ein andermal zu Bett geht, dann legt euch bequem hin und stellt euch beim Einschlafen vor, dass ihr am andern Morgen aufwacht.

Wichtig ist hier die Ausführung dieser Übungen, den Prozess zu trainieren und die Erfahrung zu machen. Die Resultate im üblichen Sinn sind unbedeutend.

Es gibt verschiedene Arten des Wissens und Übungen, wie sie hier beschrieben werden, verschaffen euch einen Zugang zu neuem Wissen (neues Bewusstsein). Wenn ihr die Übungen eine zeitlang macht, werden sich euch neue Formen der Wahrnehmung erschließen, so dass ihr eure Erfahrung von mehr als nur einem Standpunkt aus sehen könnt. Betrachtet es als Spiel, es macht Spaß!

Eure Erfahrung an sich wird sich in ihrer Qualität ändern.

3. Versucht doch mal, wenn die Situation gerade günstig ist, euch bei vollem Wachbewusstsein vorzustellen, eure gegenwärtige Erfahrung des Augenblicks sei ein Traum und höchst symbolisch. Und dann versucht, sie als solchen zu interpretieren.

Wer sind die Leute da? Was tun sie, was stellen sie dar? Wenn sich diese Szene in einem Traum abspielte, was würde dieser dann bedeuten? Und in welches durch diesen Traum beeinflusste Wachleben würdet ihr am Morgen erwachen?

Die Übungen werden neues Bewusstsein und neue Gefühle mit sich bringen, die euch bisher nicht bekannt waren. Manche der euch bedrängenden Fragen finden vielleicht in einem solchen Zustand ihre Antwort, aber jedenfalls nicht in einer voraussehbaren und auch kaum in einer in bekannte Begriffe übersetzbaren Weise.

4. Wenn ihr wieder mal eine Straße entlang geht, dann tut so, als ob ihr die Szene vom Himmel bzw. von einem Flugzeug aus sehen würdet, und zwar auch euch selbst.

5. Wenn ihr im Haus sitzt, stellt euch vor, draußen auf dem Rasen oder auf der Straße zu sein.

Alle diese Übungen sollten mit einem Zurückkommen in die Gegenwart abgeschlossen werden: Ihr richtet eure Aufmerksamkeit so klar wie möglich nach außen auf den gegenwärtigen Moment und lasst Geräusche und Bilder eurer körperlichen Situation in eure Aufmerksamkeit eintreten.

Tatsächlich werden die Übungen zu einem klareren Bild der Welt führen, da sie den Ablauf eurer Wahrnehmungen erleichtern. Sie erlauben euch, Nuancen in der physischen Situation wahrzunehmen, die vorher eurer Aufmerksamkeit entgangen sind.

Es geht hier um praktizierte direkte Erfahrung. Es nützt euch nichts, wenn ihr intellektuell versteht, was ich sage, aber praktisch nichts wisst.[1]

Nun zu euch:

Welche Übung gefällt euch am besten? Kennt ihr ähnliche Übungen? Bist du neugierig darauf, dein Sehvermögen zu erweitern und die Welt klarer zu erkennen? Um neues Bewusstsein in der Gesellschaft zu fördern, ist es nötig, dass möglichst viele Menschen praktische Erfahrungen wie hier beschrieben erleben. Bitte teilt den Beitrag.

Originalartikel: http://rette-sich-wer-kann.com/realitaet-und-illusion/neues-bewusstsein-wie-du-dein-individuelles-sehvermoegen-ausdehnst-uebungen/

Wiederholung Wochenendseminar – Mensch, Person – vereint, vernetzt

Seminar: Mensch, Person – vereint, vernetzt – 16.-18. Oktober 2015

Link zur Einladung: http://www.konstantin-kirsch.de/seminar-mensch-person – vereint, vernetzt – 16. -18. Oktober 2015 im Schloss Brandenstein, 07389 Ranis (süd-östlich von Erfurt)

Gemeinsam von der Theorie in die Praxis

Pack ma’s: Aufbruch in die neue Zeit! Wir machen die Erde wieder schön!

Die neue Zivilisation entsteht im hier und jetzt. Vom alten System nutzen wir das Sinnvolle und schützen uns vor dem Unsinnigen. Wir wandeln das Leitbild der Gesellschaft.
Wir vernetzen Denken, Fühlen und Handeln. Wir bauen regionale, lebensfähige Strukturen!
Permakultur, Autarkie, Gemeinschaft …
Verträume nicht Dein Leben sondern Lebe Deine Träume!

Achtung: Frühbucher Rabatt!

Buchung und Bezahlung bis 15. August: 10% Rabatt

Buchung und Bezahlung bis 15. September: 5% Rabatt

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Wochenendseminar: Mensch, Person – vereint, vernetzt – 10.-12. April 2015

Diese Seminarbeschreibung als 5-Seiten PDF ausdrucken:
http://www.konstantin-kirsch.de/wp-content/uploads/2015/03/seminar-mensch-person.pdf

10.-12. April 2015 in 83339 Chieming

Gemeinsam von der Theorie in die Praxis

Pack ma’s: Aufbruch in die neue Zeit!
Wir machen die Erde wieder schön!

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Ein kleines Teilchen ist leicht zu bekämpfen, wenn es allein ist, noch dazu ohne Verbindung zur Quelle der Kraft.
Wenn diese Teilchen im Streben nach dem Licht miteinander vereint sind, fällt es den dunklen Kräften weitaus schwerer, sie zu überwinden oder zu blockieren. (Zitat Anastasia Band 2, Seite 54)

Die neue Zivilisation entsteht im hier und jetzt.
Vom alten System nutzen wir das Sinnvolle
und schützen uns vor dem Unsinnigen.

Wir wandeln das Leitbild der Gesellschaft.
Wir vernetzen Denken, Fühlen und Handeln.
Wir bauen regionale, lebensfähige Strukturen!

Permakultur, Autarkie, Gemeinschaft …
Verträume nicht Dein Leben sondern
Lebe Deine Träume!

Dieses Seminar zeigt Wege in die Freiheit selbstbestimmter Lebensgestaltung.

Mit Permakultur-Profi: Konstantin Kirsch
Projektentwickler, Forscher, Buchautor, Erfinder
, Häuserpflanzer,
Anastasia-Versteher,
Landsitzgestalter


Weitere Referenten geben tiefgreifende Einblicke in
unsere Themen:

Heiner Cuhls, Manuel Marbi Marburger, Alexandros Sun Eagle
sowie zwei Überraschungsgäste: Freeman der Oberpfalz
und max aus der familie mustermann

mitwirkende

Wir leben in einer Zeit des Übergangs. Alte Muster haben ausgedient, neue Wege entstehen.Viele Menschen tragen in sich die Sehnsucht, die Hoffnung, die Vorfreude auf eine andere, eine bessere, eine lebensfreundliche Zukunft. Wir sehnen uns nach Freude, Glück und Sinn.
Nur: Wo fängt man an? Wie erschaffen wir den Wandel? Was sind die Prioritäten?

Die Pioniere der heutigen Zeit brauchen gelebte Vernetzung, produktiven Austausch.
Unternehmer mit reinen Absichten vereinen sich.
Funktionsfähige Strukturen entstehen.
Menschen finden sich.

Wir starten am Freitag 10. April um 11 Uhr in wohltuender ganzheitlicher Atmosphäre des Seminarhotels Jonathan. Für die interessanten Themen gibt es Vorträge, Gruppenarbeit, Pausen für innere Reflektion und Raum für Fragen und Antworten:

Freitag:

Mensch, natürliche und juristische Personen, innere Ausrichtung, Ziele,

Visionen, Berufung, Handelsrecht, „Amts“-Briefe beantworten

Samstag:

Selbständigkeit, Stiftung, Verein, Vereinsrecht, Vereinsgründung,

Konsensfindung, Redekreis, natürlich lernen, soziale Permakultur

Sonntag:

Potentiale entdecken, Selbstmach-Geld (Minuto), Vernetzung,

Selbstorganisation, Magie des Lebens, Dragon Dreaming, Feiern!

Die Referenten begleiten uns das gesamte Wochenende und stehen so für Fragen, Austausch, Gedankenanregungen zur Verfügung:

Konstantin Kirsch

Ob Vereinswesen, Permakultur, Familienlandsitze, lebende Häuser aus wachsenden Bäumen, oder gar das eigene Herstellen von Geld (Minuto): Konstantin Kirsch kennt sich aus! Seit 30 Jahren ist er Pionier für ein Leben in und mit der Natur. Er liebt es festgefahrene Muster zu hinterfragen und unkonventionelle Wege zu gehen. Er ist pro-aktiv, gestaltet das, was ihm gefällt und fragt nicht nach „Genehmigungen“.
In mehrjähriger Arbeit erstellte Konstantin Kirsch federführend den Anastasia-Index, ein umfassendes Nachschlagewerk für die zehnbändige Buchreihe. Aktuell beschäftigt er sich mit Bäumen, Häusern, Tieren als auch mit Vereinen, Stiftungen, Bedeutung und Kraft von Worten, Briefen an juristischen Personen, Entwicklung lebensfähiger Strukturen für die Zukunft, sowie der Weitergabe seines umfassenden Wissens.

Konstantins unkonventionelle Wege haben besondere Menschen in sein Leben gebracht. An diesem Wochenendseminar werden einige seiner Freunde den Teilnehmern die Augen öffnen über die vorhanden Zustände im Hintergrund und das Staunen beibringen, welche Befreiungswege möglich sind!

Manuel Marbi Marburger

Er ist Gründerpreisträger des Landes Hessen für die intelligenteste Geschäftsidee in 2006 und erfolgreicher Unternehmer. Marbi ist als Coach und Unternehmensberater unterwegs. Er macht Teambuilding und Motivation aber richtig heftig. Nix für schwache Nerven.

Sein Vortragsthema: „Die Gesetze des Erfolges“
Erfolgreich werden, Lernen wie ich alles lerne, Führung /Leadership, Persönlichkeit stärken, Konflikte verstehen und lösen, und vieles mehr.

Heiner Cuhls

hat viele Jahre als Top Manager für SAP, IBM und Oracle gearbeitet. Im Jahr 2010 hat er den Vereins Native Power e.V. gegründet. Er beschäftigt sich seit Jahren mit nachhaltiger, dezentraler Energienutzung für kleine Anwender(autarke Systeme / Biomeiler) und dem Aufbau der Mikroorganismen im Boden.

Heiner ist durch lange Auslandsaufenthalte in Asien und der EU vertraut mit den Themen: Vereinsgründung in Deutschland, Stiftungsgründung in den Niederlanden, Führerschein in England, Eintritt in die gesetzliche Krankenkasse nach der Altersgrenze, Insolvenz in England anmelden, und Gründung von Aktiengesellschaften in den USA, Beteiligung von Mitarbeitern und Lieferanten durch die Ausgabe von Aktien.

Damit verbunden sind Umdenkprozesse und die Nutzung von ungewohnten Formalien.

Heiner organisiert mit dem Verein Native Power „Arbeits-Reisen“ in den Himalaja, mit Unterbringung im Kloster. Eine wichtige Erfahrung ist die Arbeit und der Besuch von tibetischen Gärten unter der Leitung eines Lamas: Eine gesunde Mischung von Kompost und Mutterboden sorgt für gesunde Pflanzen, die mit einer guten Photosynthese den Mikroorganismus und das Wurzelwachstum unterstützt, dadurch erhält man eine große Nährstoffdichte im Obst und Gemüse und erfährt Gesundheit und Heilung im eigenen Körper.

Alexandros Sun Eagle

Die Magie des Lebens – Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Kennst du es, deinem inneren Gefühl zu folgen und durch unvorhergesehene Ereignisse immer wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort, bei den richtigen Leuten zu sein? Viele Menschen glauben Magier sind bloß in Fantasiewelten vorzufinden, doch alle, die ihrer Herzenstimme folgen, werden erleben, wie die Magie des Lebens, jenseits des rationalen Verstandes für uns wirkt!

In seinem Vortrag erzählt Alexandros Sun Eagle aus seinem Leben, wie er immer wieder unerwartete Unterstützung erfuhr und was aus seiner Sicht die Schlüssel für solch eine kosmische Zusammenarbeit sind.

Alexandros lebte ein Jahr mit über 40 anderen Erwachsenen und Kindern, ähnlich einem Naturvolk, im Wald. Und, wenn er bislang dachte, dass er innerlich einigermaßen gefestigt war, dann belehrte ihn diese Erfahrung eines Besseren, konfrontierte ihn vollends mit seinen Schatten und brachte mehr Authentizität in sein Leben. Durch die Gemeinschaft lernte er wieder in aufrichtiger Beziehung und friedvoller Kommunikation mit anderen Menschen zu sein. Zudem fand er durch die Zeit in der Natur auch mehr zu seiner inneren Natur.

Als besonderes Highlight haben wir beim Seminar zwei Überraschungsgäste. Das einzige was vorab verraten wird: Trotz ihrer herausragenden Kompetenz sind sie als Redner ziemlich unbekannt!

max aus der familie mustermann

Von unglaublichen  Zufällen über die Schein”Welt” in die Wirklichkeit. Ein Blick hinter den Vorhang der etwas anderen Wahrheiten.

Max Mustermann (Zweitname: Max Strohmann) wird uns in seinem Vortrag Mensch versus Person die wichtigen Aspekte im Umgang mit der PERSON MAX MUSTERMANN und mit privaten und öffentlichen Dokumenten, näher bringen.

Wir werden verstehen, was es mit der FIKTION Person auf sich hat, und wie viele es davon gibt. Immer wieder kamen Menschen in Schwierigkeiten, weil ihnen dieser Sachverhalt nicht klar war.

Nehmen wir an, wir spielen alle ein großes Spiel, aber nur sehr wenige kennen die Regeln.

“Wie können wir ein Spiel gewinnen, wenn wir die Spielregeln nicht kennen oder überhaupt noch nicht mal wissen das es ein Spiel ist und wir Mitspieler sind?”

Die Folge:  Die meisten können niemals gewinnen. Es macht auch wenig Sinn, gegen diese Spielregeln zu argumentieren, wenn wir nicht wissen, wie diese Regeln gemacht werden. Die Menschen leben in Gemeinschaften und dieses Gemeinschaftsleben ist auf unterschiedliche Art und Weise geregelt und kodifiziert. Besonders wichtig ist zu wissen, wie diese Regeln funktionieren, ineinandergreifen und hierarchisch voneinander abhängig sind.

Viel wichtiger ist es jedoch, wie man diese Regeln nutzt und in welcher Eigenschaft man in diese Regeln eingebunden ist, wie man richtig handeln und verhandeln könnte.

Freeman der Oberpfalz

Einmal geboren will das Lebendige leben, ob in Freiheit oder in Gefangenschaft, ob seerechtlich versachlicht und verwaltet, handelsrechtlich personalisiert oder lebend gemeldet, ob unter Betreuung oder uneingeschränkt rechtsfähig – das Leben bricht sich seine Bahn, egal wie hoch der IQ oder EQ des Individuums ist, egal ob innerhalb einer angeordneten Fiktion, einer frei gewählten und selbst organisierten Wirklichkeit oder einer anderen Wirklichkeit. Der feine Unterschied ist eben der naturgegebene freie Wille, die Selbstbestimmung und der Gemeinsinn aus ureigenem göttlichen Antrieb, frei jeglicher ungesunder Abhängigkeit (fremder NAME, sittenwidrige Verträge, REGIS tratur und Wohnhaft über eine Gemeinde-Agentur, Abgabe der Verantwortung an unverantwortliche Parteien u.a.) sowie egoistischer oder fremdbestimmter Induzierung, Manipulation oder Programmierung. Der feine Unterschied ist eben Mensch zu sein oder zum Objekt bzw. Maskenträger/Treunehmer degradiert zu sein. Rette-sich-wer-kann!
(siehe http://rsv.daten-web.de/vortrag-ra-2015-10-17.html)

extra Zugaben für unser Wochenende:

Tom Lutz

Bietet morgens und abends die Teilnahmemöglichkeit an der Agnihotra Zeremonie.

Anni on Earth

Musik, Klang und Bewegung lockern auf und fördern die Harmonie

Teilnahme konkret

Ort:  Wohlfühl-Seminarhotel Jonathan in 83339 Chieming www.jonathan-seminarhotel.de

Zeit: 10.-12. April 2015
Start am Freitag pünktlich um 11 Uhr (Einlass ab 9 Uhr)
Ende Sonntag ca. 16 Uhr

Seminarpreis:  Die Preise in der Tabelle gelten pro Teilnehmer

Standardteilnahme 415,- € inkl. Tagesmitgliedschaft
inkl. Tagungspauschale
inkl. vegetarischer
Vollpension (Buffet)
Gleichzeitige Anmeldung
von 2 Teilnehmern
377,50 €
Gleichzeitige Anmeldung
von mindestens 3 Teilnehmern
340,- €
Fördermitglied “Hasel” 271,- € inkl. Tagungspauschale
inkl. vegetarischer
Vollpension (Buffet)
Fördermitglied “Buche” 196,- €

Tagungspauschale:  Die Tagungspauschale umfasst die Nutzung des Seminarraums im Hotel sowie die Vollpension für die ganze Veranstaltung: Frühstücksbuffet, mittags und abends jeweils ein warmes, vollwertiges Buffet sowie eine üppige Salatauswahl ergänzt um 24 Stunden Getränke- und Obstbuffet. Es enthält Kaffee, Getreidekaffee, verschiedene Tees, Milch, Fruchtsäfte, Osmose Wasser und einen Früchtekorb. Die Tagungspauschale beträgt 121,- Euro, ist im Seminarpreis in der Tabelle eingerechnet und wird bar bei Ankunft an das Seminarhotel bezahlt.

Übernachtung:  Wer im Seminarhotel nächtigen will zahlt folgende Zusatzkosten (für alle 3 Tage): Matratzenlager/Zelt/Wohnmobil: 8,-€ / Mehrbettzimmer: 20,-€ / Vier-Bett-Zimmer: 40,-€ / Drei-Bett-Zimmer: 52,-€ / Zwei-Bett-Zimmer: 76,-€

Bezahlungsbeispiel: “Standardteilnahme” (415,-) mit Übernachtung im Vier-Bett-Zimmer (+ 40,-) = 455,-€ Gesamtkosten
Dieser Gesamtbetrag wird nach Anmeldung zum Teil überwiesen (in diesem Beispiel: 294,-) und zum Teil bar bezahlt bei Ankunft (161,-).
Die konkreten Details werden nach Anmeldung per email mitgeteilt.

Veranstalter:  Projekt Waldgartendorf e.V., Schulstraße 1, 36214 Nentershausen
Vorstand: Konstantin Kirsch, Telefon 06627 915310 www.waldgartendorf.de

Achtung! Juristischer Hinweis:

Die Referenten wollen frei und offen reden. Die Teilnehmer wollen hören was sie wirklich interessiert! Deshalb schützen wir den Raum des Seminares in dem wir es als vereinsinterne Veranstaltung organisieren. Sicher ist jeder interessierte Mensch eingeladen! Juristisch gesehen ist das Seminar jedoch eine vereinsinterne Veranstaltung nur für Mitglieder. Daher füllt jeder Teilnehmer den Antrag auf Fördermitgliedschaft aus und bringt diesen zur Veranstaltung mit (Gebühr für Tagesmitgliedschaft ist im Seminarpreis enthalten / Datei-Link siehe unten).

Rücktrittsregelung: Wer von der bestellten und bezahlten Teilnahme zurücktreten will kann ohne Aufpreis eine Ersatzperson stellen. Es gibt keine Rückerstattung bei Nicht-Teilnahme.

Von diesem Seminar wird es weder Audio- noch Videomitschnitte geben!
Handys verbleiben im Auto oder im Hotelzimmer!

Buchung der Teilnahme:
1. Anmelden:  Formular unten ausfüllen und absenden
Beratung bei: Gabi + Tom Lutz, 08064 906344   /   01577 9624452
2. Bezahlen: Kontoverbindung + Betrag wird per email gesendet. Bitte umgehend überweisen!
3. Antrag mitbringen: Bei Ankunft bitte den ausgefüllten Antrag auf Fördermitgliedschaft abgeben.
www.waldgartendorf.de/tl_files/dateien/antrag-foerdermitglied.pdf
4. Tagungspauschale: Wird bezahlt bei Ankunft im Hotel.

Im übrigen werden alle Gewinne dieses Seminars nur für die Ziele
und Zwecke des Vereins Projekt Waldgartendorf e.V. verwendet!
Ziele und Zwecke siehe: www.waldgartendorf.de/satzung.pdf
Dazu gehört auch die Unterstützung des Vereins,
der auf dem Seminar gegründet wird!

Diese Seminarbeschreibung als 5-Seiten PDF ausdrucken:
http://www.konstantin-kirsch.de/wp-content/uploads/2015/03/seminar-mensch-person.pdf

Direkt ein Ticket buchen:
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Achtung: Teilnehmeranzahl ist begrenzt!

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Grußbotschaft vom Freeman Oberpfalz:

Lieber Konstantin, liebe Mitwirkende und Teilnehmer beim Seminar Mensch-Person,

es wird mir eine große Freude sein wollen, mit Euch gemeinsam dieses Seminar Mensch-Person erleben und mitgestalten zu dürfen. Bestimmt wird das Seminar einen wichtigen Beitrag leisten können, damit sich die Menschen in diesem Land mehr und mehr bewußt werden, was sie bisher als scheinbar gebildete Person alles nicht wußten und unter welcher Maske sie im Unbewußten nur eine Rolle in der Scheinwelt gespielt gehabt hatten. Auf wirklich wichtige Entscheidungen (Erarbeitung eines gerechten und ausgewogenen Gesellschaftsvertrages, Erhebung von Steuern und Verteilung der Steuereinnahmen, Einführung des EUR usw.) hatten weder unsere Eltern noch wir direkten Einfluß ausüben können – wir alle hatten den Mantel der Fremdbestimmung getragen. Zum Glück war die Türe in die Wirklichkeit immer einen Spalt weit offen gewesen, wir hatten ihn aber wegen der sogenannten Bretter vor dem Kopfe und den Tomaten auf den Augen nur nicht sehen können.

Mein Vortrag zum Wochenendseminar:

http://rsv.daten-web.de/vortrag-ch-2015-04-10.html

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http://www.konstantin-kirsch.de/2015/04/erfahrungsberichte-zum-seminar-mensch-person.html

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Geheimwissen, Wissen aus uralten Zeiten:
http://ichkunde.jimdo.com/rom/

http://www.globalfire.tv/nj/15de/religion/07nja_toedliches_wissen.htm

Atlantis-Edda-und-Bibel

The-contract-called-the-Treaty-of-Verona

Wir brauchen keine Gesetze, wir brauchen Recht

Gesetz und Recht – Dasselbe oder Gegensätze?

Originalartikel: http://www.misesde.org/?p=9068

von Ferdinand A. Hoischen –  Ludwig von Mises Institut Deutschland

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Gesetz und Recht sind nicht dasselbe. Gesetz kommt zwar als Recht verkleidet daher, kann es aber in Wirklichkeit niemals sein, soll es seitens der gesetzgebenden Organe auch gar nicht sein und ist tatsächlich immer das genaue Gegenteil davon. Schon die Römer kannten den Unterschied und bezeichneten das Gesetz als lex (von lat. legere = lesen, auslesen, sammeln) und das Recht als ius. Lex wurde verstanden als eine Regel oder ein Gebot der souveränen Macht eines Staates, die sich, schriftlich publiziert, mit Rechten oder Pflichten an die Angehörigen dieses Staates richtet, mit der Staatsmacht als Quelle des Gesetzes. Das Recht wurde hingegen aufgefasst als menschlich-moralische Ordnung. Man sieht, schon “die alten Römer” wussten, dass sich hinter “Gesetz” und “Recht” völlig unterschiedliche Wertvorstellungen verbergen.

1. Gesetz

Gesetze sind Willensäußerungen des Staates, die in der im öffentlichen Recht für den Erlass von Gesetzen vorgeschriebenen Form erfolgen (Staudinger-Leiß, BGB, 10./11.Aufl., Art.2 EGBGB Rdnr.1). Sie sind die von der gesetzgebenden Gewalt des Bundes oder der Länder erlassenen Rechtsnormen (Palandt-Heinrichs, BGB, 64.Aufl., Einl. Rdnr. 19). Diese letztere Definition des Gesetzes ist unfreiwillig entlarvend, aber bringt es auf den Punkt: Gesetze beruhen auf der Gewalt des Staates, auf nichts anderem!

Gemeint hat der Autor mit “gesetzgebender Gewalt” natürlich die angeblich von den Wählern übertragene Befugnis = Vollmacht zur Gesetzgebung (Art. 70 ff. GG). Aber auch diese Annahme, der Staat werde durch die Wähler mit der Befugnis ausgestattet, Gesetze zu erlassen, ist logischer Unfug, wie er nur im Staatsdienst stehenden Bürokraten und Richtern zwecks Rechtfertigung des Staates aus der Feder fließen kann. Wähler können dem Staat nur solche Befugnisse übertragen, die sie selbst haben. Gesetze greifen in Leben und Eigentum der staatsunterworfenen Individuen ein. Jeder Mensch hat nur die Befugnis zu Regelungen und Eingriffen bezüglich der eigenen Person und des ihm gehörenden Eigentums. Er allein hat zu bestimmen, ob andere ihn für die Erbringung von Diensten in Anspruch nehmen dürfen, wie sich Gäste in seinem Haus verhalten sollen oder wie ein Entleiher mit seinem PKW umgehen muss. Er hat jedoch nicht das Recht, dem Nachbarn vorzuschreiben, dass dieser zu bestimmten Zeiten seinen Rasen mähen muss oder dass er seinen PKW an Bedürftige ausleihen muss oder dass er Geld für das Anlegen eines Fußballplatzes zur Verfügung stellen muss. Wenn also der einzelne Mensch nicht die Befugnis hat, in anderer Leute Leben und Eigentum regelnd einzugreifen, wie soll diese Befugnis dann der von ihm gewählte Parlamentsabgeordnete erhalten haben? Ein nicht existentes Recht kann nicht und niemandem übertragen werden. Ein Wähler kann somit weder einem Parlamentsabgeordneten mit dessen Wahl noch der Parlamentsabgeordnete per Gesetz dem Staat die Befugnis übertragen, in Leben und Eigentum anderer einzugreifen. Frage: Wenn der Parlamentsabgeordnete eine Befugnis zur Regulierung von Leben und Eigentum von den Wählern nicht übertragen bekommen haben kann, wie will er sie dann auf den Staat weiter übertragen haben können, so dass dieser aufgrund von Gesetzen in Leben und Eigentum der ihm ausgelieferten Individuen eingreifen kann? Antwort: Gar nicht! Es ist ganz einfach: es gibt keine logisch nachvollziehbare Begründung dafür, dass der Staat die Befugnis zum Eingriff in Leben und Eigentum der Staatsbürger per Gesetz von den Staatsbürgern übertragen erhalten haben soll. Also bleibt, da göttlicher Ratsschluss nicht erkennbar ist und deus ex machina ausgeschlossen werden kann, nur die Schlussfolgerung, dass der Staat sich diese Befugnis aufgrund seines Gewaltmonopols gewaltsam angeeignet hat und im Eigeninteresse ständig in Anspruch nimmt. So wie es fiat money = Geld aus dem Nichts gibt, gibt es für den Staat auch fiat legislative power = Gesetzgebungsgewalt aus dem Nichts. Deshalb hat der BGB-Kommentator durchaus, wenn auch unbeabsichtigt, Recht, wenn er erklärt, dass Gesetze aus der Gewalt des Staates herrühren. Sie kommen ausschließlich daher! Gesetze sind der für jeden halbwegs intelligenten Beobachter erkennbare Ausdruck gewaltsamer Herrschaft.

Dem halten die üblichen in Horden auftretenden Staatsgläubigen gerne entgegen, dass es doch Regeln und Gesetze für das Zusammenleben geben müsse und diese müssten angesichts der vielen böswilligen Menschen auch durchgesetzt werden. Nun, hier tritt gedankliche Hilflosigkeit an die Stelle von Logik. Zum einen erklärt dieses Argument immer noch nicht, woher in der ach so hochgelobten Demokratie die Gesetzgebungsbefugnis von Parlament und Staat herkommen soll. Nur deshalb, weil etwas angeblich so sein muss, wie es derzeit gehandhabt wird, bedeutet doch nicht, dass es dafür eine logische Herleitung und moralische Rechtfertigung gibt. Zum anderen wird damit unterstellt, ohne staatlich erlassene Gesetze könne es kein geordnetes Zusammenleben der Menschen geben. Dabei beweist das tägliche Leben genau das Gegenteil. Der größte Teil des Alltages spielt sich ohne staatliche Regeln ab (wann stehe ich auf, was und wie esse ich, wer bringt die Kinder zur Schule, höre ich in meinem PKW Radio oder CD, kaufe ich mir eine neue Armbanduhr oder einen neuen Anzug, treffe ich mich mit meiner Freundin oder meinen Eltern? usw.) und funktioniert hervorragend, jedenfalls weit besser als die vom Staat gesetzlich durchnormierten Bereiche. Und auch ein Blick in die Geschichte bestätigt diese Erkenntnis: die fast anarchische Gesellschaft im europäischen Mittelalter, die deutlich niedrigere Kriminalitätsrate im “Wilden Westen” vor dem Auftreten der Staatsgewalt, die kleine anarchische Gemeinschaft Moresnet im 19. Jahrhundert in der Nähe von Aachen. Wie es und dass es ohne einengende staatliche Regeln und Regulierungen menschlich und wirtschaftlich besser läuft, zeigen unter anderem die Ampelexperimente in England und Schweden, als nach dem Abschalten der Ampeln an stark befahrenen Kreuzungen der Verkehr aufgrund vorsichtigeren Verhaltens, Mitdenkens der Fahrer und Fußgänger und menschlicher Rücksichtnahme viel flüssiger und mit deutlich weniger Unfällen lief. Also, dass es staatliche Regeln für das Zusammenleben der Menschen geben muss, weil sonst Chaos und gegenseitiges Abschlachten herrschen würden, erschließt sich weder aus der Logik noch aus der Realität, sondern ist ein Irrglaube staatlich indoktrinierter Angsthasen, der von den Staaten und ihren Bürokraten im Eigeninteresse mit Hilfe der willfährigen Medien ständig befeuert wird.

Ausgesprochen komisch wird es, wenn ein Kommentator meint, die Rechtsordnung erwarte freiwillige Erfüllung ihrer Gebote, habe aber die Tendenz, diese erforderlichenfalls mit den Mitteln der Macht zu erzwingen. Darum bedürfe es zu ihrer Vollendung einer organisierten Macht, die sich in ihren Dienst stelle; diesen Dienst leiste vor allem der Staat (Staudinger-Brändl, BGB, 11.Aufl., Einl. Rdnr.34). Bei dieser Vorstellung kann man nur laut lachen – der Staat als Diener. Eine solche Äußerung gehört ins Gebetbuch des Staates oder in eine Büttenrede, nicht jedoch in einen juristischen Kommentar. In Wirklichkeit ist es doch genau anders herum. Nicht etwa stellt sich der Staat in den Dienst der Rechtsordnung, sondern er bedient sich der aus selbst verfassten Gesetzen zurechtgezimmerten “Rechts”ordnung, um seine Macht und seine Pfründe sowie diejenigen seiner Günstlinge unter dem Schein des Rechts mit Gewalt durchzusetzen und zu sichern. Genau deshalb wohnt dem staatlichen Gesetzes-”Recht” auch eine Herrschaftsfunktion inne (siehe dazu: Uwe Wesel, Geschichte des Rechts, 3. Aufl., S. 65).

Schon der irisch-französische Ökonom Richard Cantillon (1680 – 1734) beschrieb die wirklichen Hintergründe der Gesetzgebung Anfang des 18. Jahrhunderts sehr zutreffend:

Wenn ein Prinz an der Spitze einer Armee ein Land erobert hat, wird er die Ländereien unter seinen Offizieren und Günstlingen entsprechend ihrer Verdienste oder seinem Gutdünken verteilen. Er wird alsdann Gesetze erlassen, um ihnen und ihren Abkömmlingen das Eigentum an den Ländereien zu übertragen.

Und auch der französische libertär-wirtschaftspolitische Vordenker Frédéric Bastiat (1801 – 1850) wusste genau, zu was Gesetze in Wirklichkeit gedacht sind:

Wenn Plünderung für eine Gruppe von Menschen in einer Gesellschaft zur Lebensform wird, dann schaffen sie sich im Laufe der Zeit ein Rechtssystem, das dies erlaubt und einen Moralkodex, der dies verherrlicht.

Ein gutes heutiges Beispiel für die typische Gesetzes-Günstlingswirtschaft sind die modernen Regulierungen im Finanzbereich. Für jeden, der gewillt ist zu denken und zu sehen, dienen sie ausschließlich dazu, den Freunden, Förderern und Finanzierern des Staates, also den Zentral- und Geschäftsbanken und den hinter ihnen stehenden Marionettenspielern, ein gutes Auskommen nach dem Prinzip krimineller Verantwortungslosigkeit zu ermöglichen. Mit seinen gesetzlichen Regulierungen, seinem Gewaltmonopol und seiner Bürokratie schafft der Staat den Banken die unliebsame Konkurrenz durch freie Finanzdienstleister vom Hals, auf dass die Kunden hilflos und ohne Wahlmöglichkeit den Machenschaften der Banken ausgeliefert sind. Und wenn die Banken zu viel Geld im Spielkasino “Derivate” verzockt haben, werden eben die dem Staat ausgelieferten Bürger mit Waffengewalt gezwungen, die Verluste auszugleichen. Und die Staatsbürokratie (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin) hilft unter dem Deckmäntelchen der Gewährleistung sauberer Finanzmärkte kräftig mit, finanziert zu fast 100% durch die Banken (§§ 14 ff. Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz, FinDAG). Na ja, für ein bisschen Geld lassen sich immer menschlich minder qualifizierte, aber um so willigere Handlanger finden, wie die Geschichte lehrt.

Das also sind Gesetze, sie beruhen auf Gewalt, sind nichts anderes als in Worte gefasste Gewalt und dienen dazu, sich unter dem Schein des Rechts das Eigentum anderer anzueignen und die Herrschaft über die Bevölkerung zu sichern.

2. Recht

Das Wort “Recht” hat indogermanische Wurzeln (“aufrichten”, “gerade richten”) und ist wortgeschichtlich mit der Vorstellung von Moral verbunden. Recht und Moral decken sich weitgehend.

Was ist Recht, insbesondere im Unterschied zum Gesetz? Recht ist “ungesetzte”, also nicht von oben oktroyierte Rechtsquelle, sondern die auf dem Willen einer Gemeinschaft beruhende Ordnung des äußeren menschlichen Zusammenlebens durch Gebote und Gewährungen. Die Geltung einer solchen Rechtsordnung beruht darauf, dass sie als moralische Grundlage, lebendiger Ausdruck und Integration der Rechtsgemeinschaft anerkannt und von der Überzeugung der Angehörigen der Gemeinschaft getragen wird. Der Wille, dass ein bestimmtes Recht gelten soll, wird durch entsprechende Übung im alltäglichen Leben geäußert und betätigt (vgl. dazu: Staudinger-Brändl, a.a.O., Einl. Rdnr.34).

Das Recht ist geschichtlich aus Volks- und Verkehrssitte entstanden, die sich dann zu ungeschriebenem Gewohnheitsrecht verfestigt haben. Gewohnheitsrecht entstand durch Bildung einer Rechtsüberzeugung und ihre Bestätigung durch Übung (Staudinger-Brändl, a.a.O., Einl. Rdnr.43; Palandt-Heinrichs, a.a.O., Einl. 22). Die ursprüngliche Erscheinungsform des Rechts ist also das Gewohnheitsrecht. Und dieses wurde erst mit dem Erstarken des Staates ab der Renaissance durch dessen Gesetze immer mehr zurückgedrängt (Staudinger-Brändl, a.a.O., Einl. Rdnr.42). Die Rechtsordnungen des Mittelalters dagegen bestanden wegen der weitgehenden Nichtexistenz von Staaten (siehe dazu Gert Althoff, Die Ottonen: Königsherrschaft ohne Staat, 2.Aufl. 2005) so gut wie ausschließlich aus Gewohnheitsrecht. So kam z.B. die mittelalterliche ottonische Herrschaft zumindest weitgehend ohne Schriftlichkeit, ohne Institutionen, ohne geregelte Zuständigkeiten und Instanzenzüge und nicht zuletzt ohne Gewaltmonopol aus. Die Anerkennung und Stärke des Königs im 10. Jahrhundert beruhte auf personalen Grundlagen. Die Basis der Königsherrschaft war der Konsens.

Das europäische Mittelalter war zwar weitgehend staatsfrei und dadurch auch frei von obrigkeitlich aufgezwungenen Gesetzen, es war aber keineswegs so, dass es im Mittelalter völlig ungeregelt und chaotisch zugegangen wäre. Vielmehr waren alle Belange des zwischenmenschlichen Miteinanders in irgendeiner Weise geregelt. Allerdings gab es keinen einheitlichen, schriftlich festgehaltenen Gesetzestext, sondern das mittelalterliche Recht beruhte fast ausschließlich auf der althergebrachten Überlieferung der Vorfahren und dem mündlich überlieferten Gewohnheitsrecht. Und Gewohnheitsrecht ist typisch anarchisches Recht, von den Menschen selbst geschaffen, entstanden im freien Markt durch die beteiligten Verkehrskreise, durch freien Austausch aufgrund lang dauernder tatsächlicher Übung in der Überzeugung der beteiligten Verkehrskreise, durch die Einhaltung der Übung bestehendes Recht zu befolgen und nicht aufgezwungen durch einen wie auch immer gearteten Gesetzgeber. Das grundlegende Prinzip mittelalterlicher Politik war, dass alle, auch der König, durch das Recht gebunden waren, dass ein rechtloser Herrscher kein rechtmäßiger König war, sondern ein Tyrann, dass dort, wo keine Gerechtigkeit herrschte, auch kein Gemeinwesen Bestand haben konnte und dass zur Wahrung des Rechts Herrscher wie Untergebene gleichermaßen verpflichtet waren. Der König war nicht dazu da, Gesetze zu erlassen, sondern das vom Volk durch Gewohnheitsrecht geschaffene Recht zu bewahren. König und Volk waren nicht einander verpflichtet, sondern vielmehr beide gleichermaßen dem Recht mit der Maßgabe, dafür zu sorgen, dass die Unversehrtheit des Rechts erhalten wurde. Eine Rechtsverletzung durch eine Seite gab der anderen Seite die Verpflichtung, die Verletzung zu beseitigen. Sowohl der König als auch die Bevölkerung waren dem Recht unterworfen, und zwar nicht irgendeinem willkürlichen Recht, sondern einem auf Brauch und Sitte beruhenden, überkommenen Recht, dem Recht der Väter. Es war eine Zeit des Zivilrechts, eines Rechts, das nicht auf Gesetzgebungsakten des Königs beruhte, sondern auf örtlicher Tradition und Kultur. Der König stand nicht über dem Recht, sondern war ihm gleichfalls unterworfen. Die Unterordnung des Königs unter das Recht war eines der wichtigsten Prinzipien des Feudalismus. Damit Recht als solches anerkannt wurde, musste es jedoch sowohl alt als auch gut sein. Zudem war Recht nicht einheitlich. Dies war zwar für das Individuum kein Problem, jedoch für den Juristen. Wenn jemand z.B. wegen eines Verbrechens verhaftet wurde, wurde ihm als erstes die Frage nach dem auf ihn anzuwendenden Recht gestellt. Denn er wurde behandelt nach dem (Gewohnheits-) Recht des Gebietes, aus dem er kam und in dem er seine Tat begangen hatte, nicht nach dem Recht des Gebietes, in dem er verhaftet worden war. Das anzuwendende Recht folgte der Person. Und es unterschied sich von Stadt zu Stadt. Richter mussten sich über das an einem bestimmten Ort anzuwendende Recht erst kundig machen, bevor sie einen Fall entscheiden konnten. Die gesetzliche Gleichförmigkeit des römischen Reichs war vollständig verschwunden. In moderner Zeit braucht “Recht” nur eine einzige Eigenschaft, um wirksam zu sein: es muss vom Staat erlassen und in Kraft gesetzt worden sein, also äußerlich bestimmten Formalien entsprechen. Im Mittelalter dagegen war Recht nur dann Recht, wenn es alt (= von den Vorvätern überliefert, auf Tradition beruhend) und gut (= aus Gewohnheit und Sitte stammend, dem Gewissen entsprechend), also inhaltlich Recht war. War es dies nicht, stellte es überhaupt kein Recht dar, auch wenn es formell in Kraft gesetzt worden war.

Für den Menschen der Neuzeit als Erben der scholastischen Jurisprudenz ist Recht zweitrangig, der Staat und seine Gesetze stehen an erster Stelle. Im Mittelalter dagegen war Recht ein Zweck in sich, es war erstrangig, der Staat, sofern überhaupt existent, zweitrangig. Der Staat existierte für das Recht und durch das Recht und nicht das Recht durch den Staat. Man wünscht sich, dem wäre auch heute noch so. Der Übergang vom mittelalterlichen Gewohnheitsrecht zum neuzeitlichen positivistischen, gesetzten Recht brachte es als Negativfolge mit sich, dass sich eine vom Volk separierte Kaste von Anwälten und Rechtsgelehrten mit unverständlicher Eigensprache entwickelte und dass der Bürger immer unsicherer wurde, was denn nun Recht ist und was Unrecht. Die Wiederbelebung römischen Rechts zum Ende des Mittelalters in der Renaissance bewirkte eine rechtliche Vereinheitlichung und Standardisierung im Interesse der Machtkonzentration zentralisierter Nationalstaaten, eine Entrechtung des gesetzgebenden (= Gewohnheitsrecht schaffenden) Individuums und letztlich den Niedergang des Rechts. Dieser Niedergang wird heute immer deutlicher, da kein Staat auch nur im Entferntesten an Recht, sondern immer nur an Macht und Ausbeutung interessiert ist und sich weder an die eigenen Gesetze noch an Recht hält.

3. Zusammenfassung

Recht: Es entsteht freiwillig durch Rechtsüberzeugung und Übung in der Gemeinschaft, die Individuen geben sich dieses Recht selbst durch Vereinbarung oder freiwillige Unterwerfung. Man kann einem nicht genehmen Recht entgehen durch den Wegzug in einen anderen Rechtskreis mit anderem Gewohnheitsrecht. Das Recht entsteht und besteht im Interesse der Angehörigen der Gemeinschaft und der Ordnung ihres Zusammenlebens; es findet eine echte Mitwirkung des Einzelnen bei der Schaffung und Ausübung des Rechts statt. Jeder ist ohne Ansehen seiner Person oder seiner Funktion in der Gemeinschaft dem Recht unterworfen. Recht ordnet das Zusammenleben und schafft Frieden; ihm wohnen Friedensfunktion, Ordnungsfunktion, Integrationsfunktion und Freiheitsfunktion inne.

Gesetz: Der diametrale Gegensatz zum Recht ist das Gesetz. Es entsteht nicht freiwillig, sondern willkürlich nach Interessenlage durch staatliche Machtausübung, Gewalt und Zwang; es wird von oben aufgezwungen. Staatlichen Gesetzen kann man nicht entgehen, da die Erde mit Staaten zugepflastert ist und ausnahmslos alle Staaten ihre Herrschaft mittels Gesetzen sichern. Gesetze entstehen und bestehen im Interesse der Machterhaltung und Machtsicherung des Staates und der Förderung seiner Günstlinge. Eine wirkliche Mitwirkung des Einzelnen bei der Schaffung und Anwendung der Gesetze findet nicht statt, nur eine täuschende Schein-Mitwirkung (Wahl des Abgeordneten, Gesetzgebung der Abgeordneten, Gesetzesanwendung durch den Staat). Der Staat und seine Freunde sind dem Gesetz nicht unterworfen. Gesetze bringen Unordnung in das Zusammenleben der Individuen und zerstören es. Gesetze haben aufgrund der gewaltsamen Durchsetzung von Partikularinteressen eine eingebaute Konfliktfunktion. Die daraus sich ergebenden Streitigkeiten werden dann natürlich vom Staat und seiner Bürokratie zwecks Bestätigung ihrer Daseinsberechtigung mit Gewalt “gelöst”. Gesetzen wohnt eine Chaosfunktion inne, da sie die sich natürlich ergebende Ordnung in der Gesellschaft durch gewaltsame Eingriffe stören oder sogar auflösen. Gesetze üben eine Desintegrationsfunktion aus, da sie Zwietracht säen und willkürlich Bevölkerungsgruppen aus der Gemeinschaft ausschließen, in Begünstigte und Benachteiligte trennen. Und Gesetzen ist eine starke freiheitseinschränkende Funktion zu eigen, sie entziehen die natürlichen Freiheiten des Einzelnen am eigenen Körper und Eigentum zum Zwecke der Erlangung von Vorteilen für Bürokratie und Günstlinge des Staates und besserer Kontrolle durch den Staat.

Die Grundlage von Recht ist Moral. Der Zweck des Rechts ist das friedliche Zusammenleben der Individuen. Die Grundlage von Gesetzen ist Gewalt. Der Zweck der Gesetze ist die Sicherung und Ausübung der Macht des Staates. Da Gewalt niemals moralisch ist (Ausnahme: Handeln in Notwehr, jedoch werden Gesetze nicht in Notwehr geschaffen), können Gesetz und Recht nicht dasselbe sein, sondern sind vielmehr diametrale Gegensätze. Gesetze sind unabhängig von ihrem Inhalt immer amoralisch, weil sie auf Gewalt und nur auf Gewalt beruhen.

Wir brauchen keine Gesetze, wir brauchen Recht!

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Ferdinand A. Hoischen ist Jurist (Studium an der Universität Bonn) und war bis 1997 als Anwalt in Düsseldorf tätig. Seit 1997 wohnt er mit seiner Familie in Vetlanda/Schweden und ist im Wirtschafts- und Zivilrecht beratend tätig.

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Passender Nachtrag / Zitate:

„Das wahre Gesetz ist die richtige Vernunft in Übereinstimmung mit der Natur. Es erfaßt alle, ist ständig gleichbleibend und ewig. Es befiehlt die Pflichterfüllung und hält durch seine Verbote vom Bösen ab. Dieses Gesetz kann nicht abgeschafft werden. Man kann nichts von ihm wegnehmen noch ihm etwas entgegensetzen. Kein Senatsbeschluß und keine Volksabstimmung kann seine Verbindlichkeit aufheben. Es braucht keinen Erklärer und Ausleger. Es ist dasselbe in Rom und Athen. Es umspannt alle Völker und Zeiten als ewiges und unveränderliches Gesetz. Es spricht zu uns gleichsam der Lehrer und Herrscher der Welt: Gott! Er hat dieses Gesetz erdacht, ausgesprochen und gegeben. Wer ihm nicht gehorcht, wird sich selbst untreu und verleugnet seine Menschennatur.“ (Cicero in seinem Werk „De re publica“)

Die Findung und die Ableitung von Recht aus dem Naturrecht ist ein natürlicher (vermutlich der einzige) Vorgang, in dem das lebendige Recht die toten Gesetze und ihre Auslegung (bei Goethe: „ewige Krankheit, Unsinn, Plage“), wenn sie „die Fähigkeit verloren, dem Recht zu dienen“, BVerfG E 34, 269, 288f.; 82, 6, 12, ü b e r w i n d e t , wie Horaz, Ep. 1, 10, 24, sagt:
„Naturam expelles furca, tamen usque recurret et mala perrumpet furtim fastidia victrix.“
(dt.: Magst Du die Natur mit Gewalt auch vertreiben, zurück kehrt sie dennoch, insgeheim unvermerkt bricht sie durch lästige Machwerke siegreich).

Sand – ganz im Trend zur Vernichtung der natuerlichen Lebensbasis

Ich möchte Euch heute über einen ganz besonderen Rohstoff aufklären! SAND! In erster Linie denkt man sich, daß an Sand nichts interessantes sein kann, denn wir haben davon sehr viel auf unserer Welt, trotzdem werde ich heute etwas zusammenfassendes über Sand schreiben.

SAND ist ein natürlicher Rohstoff der hauptsächlich in der Bauindustrie zum Einsatz kommt. 2/3 aller Gebäude auf dieser Welt bestehen aus Stahlbeton, zu ca. 2/3 besteht Stahlbeton aus Sand. Da unentwegt auf der Erde gebaut wird, werden natürlich auch Unmengen an Sand verbraucht, doch woher kommt der ganze Sand? Ich habe nach „Industrieller“ Herstellung von Sand gesucht, da ich mir nicht vorstellen konnte, daß der Sand aus der Sahara für unsere Bauindustrie importiert wird. Eine industrielle Herstellung von Sand scheint aber gar nicht so einfach möglich zu sein. Ich dachte man zerkleinert in einem Steinbruch mit großen Maschinen die Felsen so lange bis sie zu Sand werden, aber das funktioniert leider nicht so einfach. Die Firmen, die sich als Sand Hersteller ausgeben, beziehen den Rohstoff Sand selbst. SAND ist also ein Rohstoff. Trotzdem bekommt unsere Bauindustrie den Sand nicht aus der Sahara importiert, weil Wüstensand nicht in der Bauindustrie verwendet werden kann.

Das liegt an der Körnung. Die Sandkörner aus der Wüste haben durch die ewige Erosion eine glatte runde Oberfläche, daher würde der Sand im Verbund mit Beton keine Festigkeit bewirken. Der Sand für die Bauindustrie hat eine rauhe kantige Oberfläche und ist ideal für eine Verarbeitung zu Beton. Nur, wo kommt denn dieser Sand nun her?

Er kommt aus dem Meer!

Ein durchschnittliches 3 – 4 Familienhaus besteht zu ca. 200 Tonnen aus Sand. In jedem Autobahnkilometer sind ca. 30.000 Tonnen Sand verbaut. Ein Atomkraftwerk besteht aus ca. 12 Millionen Tonnen Sand. Unvorstellbar diese Menge, oder?

Der weltweit jährliche Bedarf der Bauindustrie an Sand liegt ca. bei 15 Milliarden Tonnen.

Wo kommt so viel Sand her?

Wie schon gesagt, aus dem Meer!

Haben Sie sich schon mal diese riesigen Inseln in Arabien angesehen, die dort aufgeschüttet wurden? Eine riesige Palme und eine ganze Weltkugel ist dort aus SAND entstanden.

Wo kommt der Sand noch gleich her? Aus dem Meer, richtig. Das Meer liegt ja gleich vor der Tür, also haben riesige Baggerschiffe den Sand aus dem Meer abgebaut bzw. mit riesigen Schaufeln abgesaugt und an den gewünschten Stellen wieder aufgeschüttet.

Diese Saug- oder Bagger- Schiffe wurden nicht extra für die Araber gebaut um deren Inselprojekt zu realisieren. Diese Schiffe sind täglich im Einsatz um Sand für die Bauindustrie weltweit abzubauen.

Beim Absaugen des Sandes auf dem Meeresboden wird natürlich alles was sich im Sand befindet mit abgesaugt. Tiere, Pflanzen, einfach alles. Der Meeresboden wird also zerstört, zurück bleibt eine Mondlandschaft. Ein großes Baggerschiff schafft es am Tag ca. 400.000m³ Sand zu fördern. Das ist eine riesige Menge.

Hat das irgendwelche Folgen für die Umwelt? Ja, hat es. Die Schiffe hinterlassen eine Mondlandschaft auf dem Meeresgrund, die sich über einen langen Zeitraum regenerieren muß.

An dieser Stelle wird es interessant, denn wie regeneriert sich dieser Teil des Meeresbodens. Wir müssen in diesem Fall berücksichtigen, daß die Baggerschiffe nicht in großen Tiefen arbeiten können. Je länger der Saugrüssel an dem Baggerarm ist, desto teurer wird der Sandraub im Meer. Aus diesem Rund wird größtenteils der Sand in Küstennähe abgesaugt. Nun sollten wir mal nachdenken, denn unsere Industriellen Diplom Ingenieure tun das offensichtlich nicht. Wenn also ein großer Teil des Sandes vor der Küste abgebaut wird, entsteht logischerweise ein Loch an der Stelle wo der Sand fehlt. Was passiert? Es rutscht Sand nach. Von wo? Von oben, von wo sonst. Was ist oben? Die Küste!

Resultat des Sandraubes: 80% der Strände weltweit fallen schon nach weniger als 100m steil ab. An den Küsten bildet sich ein Hang, der durch die Strömungen immer weiter abrutscht und so das entstandene Loch vor der Küste wieder füllt. Das Meer holt sich den verlorenen Sand wieder zurück. Unser geliebter Sandstrand wird dadurch natürlich immer kleiner. Das weiß aber niemand, also nehmen wir an, daß der Klimawandel die Meere ansteigen läßt und dadurch der Sandstrand immer kleiner wird. Das der Sandraub im Meer dafür verantwortlich ist, auf die Idee kommt niemand. Wir reagieren aber. Bei Sylt wird die Küste gerade für viel Geld saniert. In Florida sind 9 von 10 Stränden massiv auf Rückgang. Es werden astronomische Summen investiert um die Strände wieder aufzufüllen. Im Gegenzug muß für den Sand, der von dem Meeresgrund abgebaut wird, niemand bezahlen. Lediglich die anfallenden Betriebskosten müssen bezahlt werden an. Mit dem Sand verdienen Firmen viel Geld, für die Schäden die entstehen zahlen wir Bürger mit unseren Steuergeldern.

Stellen wir uns die Frage, wie und womit die Küsten wieder aufgefüllt werden. Hier kommen unsere klugen Politiker, Experten und Diplom Ingenieure wieder zum Einsatz. Die Küsten werden mit Sand aufgefüllt, der ca. 200m vor der Küste frisch für diesen Zweck abgebaut wird. Wir haben also einen Kreislauf, der wohl nicht enden wird, wenn wir so weiter machen.

Für die künstlichen Inseln in Arabien, Dubai wurde ½ Milliarde Tonnen Sand aus dem Meer gebaggert. Anschließend wurde in Dubai das höchste Gebäude der Welt gebaut, allerdings gab es keinen Sand mehr für den Beton, der Meeresgrund war völlig ausgeschöpft. Der benötigte Sand für den Beton wurde aus Australien importiert. Dieses lukrative Geschäft haben nun einige Unternehmer in Australien für sich entdeckt. 3500 Firmen in Australien bauen insgesamt für 7 Milliarden US-Dollar im Jahr Meeressand ab.

Das hat mittlerweile zur Folge, daß es weltweit kaum noch legale größere Sandvorkommen gibt, die abgebaut werden können. Jetzt beginnt man damit den Meeresgrund vor den Küsten von den dritte Welt Ländern zu plündern.

80% der Malediven liegen bereits ein Meter unter dem Meeresspiegel und saufen wort wörtlich langsam ab. Das liegt aber nicht daran das der Meeresspiegel steigt, sondern das der Sand abgebaut wird. In dieser Region (unvorstellbar) sogar von Hand!

Der Stadtstaat Singapur hat in den letzten Jahren sein Territorium um 3000 km² erweitert. Wie? In dem Sand aufgeschüttet wurde. Wenigstens war man dort so schlau und hat den dafür benötigten Sand nicht vor der eigenen Küste ausgebaggert, der benötigte Sand kam aus Kambodscha und Vietnam. Mittlerweile verweigern diese Staaten weitere Sandlieferungen.

In Afrika gibt es bereits eine Sandmafia die Millionen Tonnen Sand illegal abbauen, weil es offiziell dort auch verboten wurde.

Woher kommt eigentlich der Sand, der auf unserem Meeresgrund liegt?

Der Sand ist ursprünglich ganz normaler Fels aus unseren Gebirgen und wurde durch Regen und Erosion abgetragen, in die Flüsse gespült, die den Sand dann über Tausende von Jahren ins Meer transportiert haben. Was machen wir Menschen? Wir versuchen diesen Vorgang zu verhindern. In den USA wurden bis heute 80.000 Staudämme gebaut, da kommt kein Sand mehr durch. Weltweit gibt es über 850.000 Staudämme. Über die Flüsse in China wird demnächst (in 7 Jahren) kein einziges Sandkorn mehr ins Meer gelangen können.

Ich bin mal wirklich gespannt was sich die Bauindustrie zukünftig einfallen läßt.

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Der Beitrag wurde zugesendet vom Stammtisch Schmerzhafte Wahrheit Gelsenkirchen.